Aktuelles

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Blick über eine Wasserfläche zu einer Bühne und einem Gebäude mit Publikum davor.

Umweltrisiken, Biodiversität und Flächenkonkurrenz – mit diesen Themen war das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) am 4. und 5. Juni bei der „Woche der Umwelt“ in Berlin vertreten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hatten zu der Veranstaltung eingeladen. 190 Ausstellende präsentierten ihre Projekte. Insgesamt rund 12.000 Gäste besuchten die Veranstaltung im Park von Schloss Bellevue.

Foto: KEI

14 Personen sitzen an Tischen, die im Karree aufgestellt sind und lachen miteinander

Bereits seit vielen Jahren unterhält das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) enge Kontakte zu verschiedenen Forschungspartnern in Südkorea. Neue Impulse setzen nun der einjährige Aufenthalt von Gastwissenschaftler Dr. Seungman An vom Korean Research Institute of Human Settlements (KRIHS) sowie gemeinsame Projekte mit dem Korea Environment Institute (KEI).

Foto: A. Schielicke/IÖR-Media

Vier orange-farbene Sessel stehen im Halbrund auf einer Bühne in einem Gewölberaum.

Die aktuelle Vortragsreihe des IÖR-Forum widmet sich über den Sommer 2024 dem Konzept der Nachhaltigkeit als dem vorherrschenden Paradigma zur Bewältigung der globalen sozial-ökologischen Krise. Es geht unter anderem um die Rolle von Wissenschaft, Politik und Raum und um alternative Konzepte für ein "gutes Anthropozän".

Foto: Colouring Dresden/IÖR-Media

Zwei Menschen schauen auf einen Monitor mit einer Karte, die unterschiedlich farbige Gebäude zeigt.

Seit März 2023 haben Dresdnerinnen und Dresdner die Möglichkeit, sich aktiv in die Forschung rund um den Gebäudebestand der Stadt einzubringen. Möglich macht dies das Citizen-Science-Projekt "Colouring Dresden", welches das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) leitet. Nun steht fest: Das bürgerwissenschaftliche Projekt geht in die Fortsetzung und zählt auch weiterhin auf die Unterstützung durch die Dresdner Bevölkerung. Bei der Erhebung von Gebäudemerkmalen liegt der Fokus nun auf dem Thema Energie. Außerdem konzentrieren sich die Arbeiten auf das wichtige Thema Datenschutz.

Foto: trealon auf Pixabay

Pflanzen auf einer Grünfläche in Nahaufnahme, im Hintergrund verschwommen Gebäude

Drei Tage, drei Keynotes, 28 Sessions in sechs Thementracks, eine Summer School für Promovierende, eine Poster-Party und verschiedene Angebote im Rahmenprogramm – die IÖR-Tagung 2024 wartet mit einem vielfältigen Programm auf. Unter der Überschrift "Raum & Transformation: Leben im Einklang mit der Natur" geht es um die Frage, was sich in der räumlichen Entwicklung, also bei der Planung und Gestaltung von Landschaften, Regionen, Städten und Quartieren, tun muss, damit der Mensch rasch und dauerhaft im Einklang mit der Natur leben kann? Die IÖR-Tagung mit internationaler Summer School der…

Grafik: N. Bongaerts/IÖR-Media

Blauer Untergrund mit Kartenstruktur, rechts ein größerer Kreis, strahlenförmig sind kleinere Kreise mit ihm verbunden.

Mit einem neuen Fellowship-Programm bietet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsideen und ihr Netzwerk während eines Gastaufenthaltes am IÖR weiterzuentwickeln. Der aktuelle Bewerbungsaufruf ist geschlossen. Im September 2024 folgt der nächste Aufruf.

Logo: Links in Weiß in einem schwarzen Kreis der Schriftzug Leibniz, rechts Schwarz auf Weiß das Wort lab.

Mit dem neuen institutsübergreifenden Förderformat „Leibniz-Lab“ baut die Leibniz-Gemeinschaft ihre inter- und transdisziplinäre Exzellenz weiter aus. In seiner Sitzung am 19. März 2024 beschloss der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Einrichtung von drei thematischen Leibniz-Labs und einem methodisch-orientierten Netzwerkvorhaben, die ab April ihre Arbeit aufnehmen. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ist an allen Vorhaben aktiv beteiligt.

Grafik: LFN Biodiversität

Von der noch unentdeckten Artenvielfalt über widerstandsfähige Wälder bis zu den Auswirkungen des Lebensmittelkonsums auf die Natur: 64 Expertinnen und Experten, darunter Wolfgang Wende vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), haben jetzt ihr Wissen und ihre Empfehlungen gebündelt und in Form von "10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung" für 2024 veröffentlicht. Der neue Bericht des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität zeigt Politik und Gesellschaft konkrete Wege auf, wie die biologische Vielfalt auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene wirksam erhalten und nachhaltig genutzt werden kann, und wie sich dadurch zugleich das Klima schützen lässt.

Von der noch unentdeckten Artenvielfalt über widerstandsfähige Wälder bis zu den Auswirkungen des Lebensmittelkonsums auf die Natur: 64 Expertinnen und Experten, darunter Wolfgang Wende vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), haben jetzt ihr Wissen und ihre Empfehlungen gebündelt und in Form von "10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung" für 2024 veröffentlicht. Der neue Bericht des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität zeigt Politik und Gesellschaft konkrete Wege auf, wie die biologische Vielfalt auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene wirksam erhalten und…

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Eine Person lächelt in die Kamera, im Hintergrund ist das Logo des IÖR zu sehen.

Gefördert durch das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) forscht seit Februar Dr. Diego Rybski am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). In den kommenden fünf Jahren wird der Wissenschaftler der Frage nachgehen, ob sich Städte ähnlich wie in der Physik als komplexe Systeme verstehen lassen und welche Schlussfolgerungen sich daraus für eine nachhaltige Stadtplanung ergeben. Mit dem Heisenberg-Programm fördert die DFG herausragende Forschende mit Forschungsvorhaben von hoher Qualität und Originalität.

Quelle: Leibniz-ZMT

Banner mit Zeichnung Zeichnung einer Hand, die schützend unter die Erdkugel gehalten wird.

Unter der Überschrift "Planetary Justice and Societal Responsibility in International Sustainability Sciences and Scientific Cooperation" (Planetare Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in den internationalen Nachhaltigkeitswissenschaften und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit) lädt das Leibniz-Forschungsnetzwerk "Wissen für nachhaltige Entwicklung" zu seiner internationalen Konferenz 2024 ein. Die Veranstaltung findet am 13. und 14. März ausschließlich online und auf Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung noch bis zum 29. Februar möglich.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.