Weitere Dienste und Werkzeuge

Neben dem Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung (kurz: IÖR-Monitor) und weiteren Angeboten, die der Forschungsdateninfrastruktur zuzurechnen sind, entwickelt das IÖR weitere Anwendungen und Werkzeuge oder ist an ihrer Entwicklung beteiligt. Diese Angebote richten sich an unterschiedliche Akteur*innen. Sie dienen zum Beispiel als Arbeitshilfen sowie Analyse- und Prognosewerkzeuge für Kommunen und Planungsbüros. Andere Angebote dienen der Lehre an Hochschulen oder vermitteln Wissen an die breite Öffentlichkeit, etwa zu den Ökosystemleistungen von Stadtgrün.

Folgende Dienste und Werkzeuge hat das IÖR bisher entwickelt bzw. mitentwickelt (Auswahl):
 

Für alle Interessierten

MeinGrün-WebApp

Mit der meinGrün-App lassen sich bekannte und unbekannte Grünflächen in den Pilotstädten Dresden und Heidelberg entdecken. Die App unterstützt ihre Nutzer*innen dabei, schnell und einfach diejenige Grünfläche zu finden, die am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Neue Routing-Optionen machen auch die Auswahl unterschiedlicher Wege ins Grün möglich. Die App wurde im Projekt meinGrün entwickelt, gefördert durch das BMVI in der Forschungsinitiative mFUND.

REVIVAL! – interaktive Projektpräsentation

Das EU-Interreg-Projekt "REVIVAL! – Revitalisierung der historischen Städte in Niederschlesien und Sachsen" widmete sich der Frage, wie Klein- und Mittelstädte im ländlichen Raum ihr baukulturelles Erbe besser nutzen und so die Attraktivität ihrer Innenstädte steigern können. In der interaktiven Projektpräsentation lassen sich mit Hilfe von 3D-Visualisierungen die historischen Stadtzentren erkunden. Virtuelle Infopunkte liefern Hintergründe zu den Projektaktivitäten und Anekdoten zu historischen Orten in den Projektstädten.

Wissensweg „Stadtnatur Dresden“

Dieser virtuelle Lehrpfad führt auf gut 8 Kilometern zu unterschiedlichen Grünflächen in Dresden. Er macht die Leistungen der Stadtnatur (Ökosystemleistungen) und ihre Wirkung auf die Lebensqualität erlebbar. Weitere Informationen zum Projekt

Wissenswege „Mehrwert Natur Osterzgebirge“

Drei virtuelle Lehrpfade durch das deutsch-tschechische Osterzgebirge sollen der breiten Öffentlichkeit den Wert der Natur und ihrer Leistungen bewusst machen. In deutscher und tschechischer Sprache.
 

Lehre und Weiterbildung

OpenGeoEdu - E-Learning-Angebot zum Umgang mit offenen Geodaten

OpenGeoEdu ist ein offener Online-Kurs für Studierende raumbezogener Studiengänge und andere Interessierte. Mit Blick auf die wachsende Menge an frei zugänglichen Geodaten vermittelt er Wissen zum Umgang mit diesen offenen Daten. Die Lernplattform ist Ergebnis des gleichnamigen Projektes OpenGeoEdu, das durch das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des mFUND-Programms gefördert wurde.
 

Fachliche Werkzeuge und Fachinformationen

FLOOD.Bi - Informationstool zum Thema Hochwasser und Schadensminderung an Gebäuden

Das FLOOD.Bi-Tool stellt Informationen zu Hochwassergefahren und zu hochwasserinduzierten, potenziellen Gebäudeschäden bereit. Es unterstützt Grundstückseigentümer*innen, Fachplaner*innen und Architekt*innen in Ingenieurbüros dabei, geeignete Maßnahmen zur Schadensminderung an Wohngebäuden zu identifizieren. Das IÖR hat diese Anwendung gemeinsam mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im EU-Projekt STRIMA II entwickelt.

Rainman Toolbox - Starkregen-Vorsorge in Sachsen und Europa

Bei der RAINMAN-Toolbox handelt es sich um eine Zusammenstellung von Informationen, Werkzeugen und Praxisbeispielen zum Umgang mit der Naturgefahr Starkregen. Neben einer Sammlung von Methoden zur Abschätzung und Kartierung von Starkregenrisiken enthält sie auch Orientierungshilfen für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikominderung sowie Inspiration und Anleitung zur Risikokommunikation. Die RAINMAN-Toolbox wurde im EU-Projekt RAINMAN entwickelt.

Entwicklung und Raumwirkung des deutschen Autobahnnetzes - Zeitraum 1935 bis 2015

Die Anwendung informiert über die historische Entwicklung des deutschen Autobahnnetzes, Veränderungen der Erschließungsqualität sowie die Flächennutzung rund um Autobahn-Anschlussstellen.

Flächennutzungsentwicklung der Stadtregion Dresden seit 1790

Das Produkt macht die Entwicklung der Siedlungsdichte am Beispiel von Dresden sichtbar. Neun Zeitschnitte (zwischen 1790 und 2009) können miteinander verglichen werden.

Hochwasserereignisse der Elbe 1845, 1890 und 2002 - Dresden und Sächsische Schweiz

Digital aufbereitete historische Karten ermöglichen die Analyse und vergleichende Bewertung der Flächennutzungsänderungen in Überschwemmungsgebieten.

Langzeituntersuchung von Flächennutzungsänderungen

Die Internetseite gibt Informationen zu kumulativen Einwirkungen von Flächennutzungsänderungen auf die Umwelt und stellt Auswirkungen auf Boden und Landschaftsstruktur dar.

 

 

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Das Institut wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.