Aktuelles

Foto: C. Zöllter/IÖR-Media

Teilnehmende am Tisch sitzend

Am 27. und 28. April fand der diesjährige Promovierendentag (PhD-Day) am IÖR statt. Zum ersten Mal haben ihn die Promovierenden des IÖR selbst organisiert und zu-gleich für neue, auch experimentelle Formate geöffnet.

Foto: Neelakshi Joshi

Blick auf Stadt am Hang

Für ihren Artikel "Caught Between a Rock and a Hard Place: Formal and Informal Urban Risk Knowledge in the Uttarakhand Himalayas" hat Neelakshi Joshi, Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), den BioOne Young Ambassador Award 2022 erhalten. Mit diesem Preis würdigt der BioOne-Verlag jährlich Nachwuchsautor*innen, denen es gelingt, ihre Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Banner zur Aktion "Green Talents"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sucht wieder junge Forscherinnen und Forscher, die zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen beitragen. Bei einer erfolgreichen Bewerbung beim Wettbewerb "Green Talents – International Forum for High-Potentials in Sustainable Development" erhalten sie die Möglichkeit, Deutschland als Nachhaltigkeitsstandort kennenzulernen – zum Beispiel durch einen Forschungsaufenthalt am IÖR. Die Bewerbung ist bis 24. Mai möglich.

Foto: H.Hensel/IÖR-Media

Personen diskutieren an Präsentationswand

Wie kann sich die Lausitz bis zum Jahr 2050 entwickeln – ohne Kohlebergbau und stattdessen ökologisch nachhaltig und lebenswert für die Menschen vor Ort? Dieser Frage widmete sich im vorigen Jahr das Planungslabor "Raumbilder Lausitz 2050". Vier interdisziplinäre Teams haben ihre Visionen für die Region im Strukturwandel als vielschichtige Raumbilder gestaltet. Ab dem 3. Mai zeigt das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in der Kulturfabrik Hoyerswerda die Ergebnisse in einer Ausstellung. Sie sind außerdem in einer Broschüre nachzulesen.

Foto: A. Schielicke/IÖR-Media

Person steht vor zwei Austellungswänden

Deutschlands Landschaften sind vielfältig und einem steten Wandel unterworfen. Wachsende Städte, Windkraftanlagen und Solarfelder, Hochspannungstrassen, neue Verkehrswege, Agrarindustrie und zunehmende Technisierung verändern das Landschaftsbild immer schneller. Der Bildband "Die Gestalt des Raumes – Landschaften Deutschlands als Abbilder der Gesellschaft" macht diesen Wandel mit vielfältigen Luftbildern sichtbar. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) hat ihn gemeinsam mit Partnern herausgegeben. Als Wanderausstellung touren die Landschaftsaufnahmen nun durch Deutschland.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Hausfront mit Sonnenschutz am Balkon und ohne

Lange Hitzeperioden im Sommer werden auch für den Wohnungsbestand in Mitteldeutschland zunehmend zur Herausforderung. Doch Baustruktur und Gebäudetechnik lassen sich wirksam und wirtschaftlich anpassen und die Lebensqualität dadurch sichern. Das haben Untersuchungen im Forschungsprojekt HeatResilientCity (deutsch: Hitzeangepasste Stadt) gezeigt. In einer Weiterbildungsreihe vermittelt das Projektteam nun dieses Wissen an die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die ersten Seminare finden am 19. Mai in Erfurt und am 13. Juni in Dresden statt. Weitere Schulungen folgen im Herbst.

Foto: dotun55@flickr.com

Blick in Grünpflanze

Weltweit braucht es einen tiefgreifenden Wandel zu mehr Nachhaltigkeit, um globale Herausforderungen wie die Klimakrise zu bewältigen. Mit dem innovativen Konzept der missionsorientierten Forschung geht die Wissenschaft, gemeinsam mit einer Bandbreite unterschiedlicher Akteur*innen, neue Wege. Doch welche Herausforderungen und Grenzen bestehen für diese neue Form kollaborativer Forschung? Wie lässt sich der Ansatz erfolgversprechend weiterentwickeln? Dieser Frage widmet sich am 5. und 6. Mai 2022 die internationale Konferenz "Missions for Sustainability: New approaches for science and…

Foto: Shibasish Saha

Blick von oben auf Fluss, Personen, Blumen, Kähne

Unter der Überschrift "Biodiversität – Verantwortungsvoller Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen" widmet sich die vierte Dresden Nexus Conference (DNC2022) vom 23. bis 25. Mai einer der drängendsten Fragen weltweit – wie lässt sich die biologische Vielfalt schützen und erhalten und wie lassen sich die vielen damit verknüpften Herausforderungen bewältigen? Zu der internationalen Online-Konferenz laden die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), die Technische Universität Dresden (TU Dresden) und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ein. Das Programm der Tagung…

Grafik: Plan4Better

grüne Grafik mit Logo

Stadt- und Verkehrsplanung enkeltauglich gestalten? – Dieses Vorhaben können Interessierte jetzt unterstützen, indem sie an einer Umfrage teilnehmen. Die bundesweite Online-Befragung ist Teil des Forschungsprojektes GOAT 3.0. In dem Projekt arbeiten verschiedene Partner, darunter das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gemeinsam an einem web-basierten Werkzeug, das helfen soll, Städte und Verkehr künftig nachhaltiger zu gestalten. GOAT 3.0 wird im Rahmen des mFUND durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Stadtgrün und Baustelle mit Kränen

Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung braucht Informationen zu vorhandenen Flächenreserven, die sich für eine Bebauung gut eignen und schnell aktivieren lassen. Im Projekt "Baulandumfrage 2020" haben das IÖR und das IW diese wichtigen Grundlagendaten mit einer bundesweiten Befragung von Kommunen zusammengetragen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben die Forschenden die Studien-Ergebnisse Ende März präsentiert.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.