Pressemitteilungen

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Ausschnitt aus einer Landkarte mit der Region um Zittau.

Wie kann sich die Lausitz bis zum Jahr 2050 entwickeln – ohne Kohlebergbau und stattdessen ökologisch nachhaltig und lebenswert für die Menschen vor Ort? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung "Raumbilder Lausitz 2050". Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zeigt sie vom 3. Februar bis 4. März im Zentrum für Baukultur (ZfBK) Sachsen im Kulturpalast Dresden. Am 2. Februar um 19 Uhr wird die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet.

Foto: B. Kochan/IÖR-Media

kleiner Fluss mit Bäumen

Die Auswirkungen des Klimawandels beeinträchtigen zunehmend Flüsse und Seen und gefährden das ökologische Gleichgewicht in diesen Gewässern. Anpassungsmaßnahmen sind erforderlich. Um sie gezielt umsetzen zu können, braucht es jedoch mehr Wissen über die komplexen Wirkungszusammenhänge in aquatischen Ökosystemen. Auch für die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die auf einen "guten ökologischen Zustand" der Gewässer abzielt, empfehlen sich Anpassungen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und…

Parabol | The Agile Meeting Toolbox on Unsplash

Für die Transformation hin zu nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen braucht es ein neues Innovationsverständnis. Mit dieser Prämisse startet das Verbundvorhaben „ATRAKTIV“ seine Arbeit. In dem Projekt, das das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) koordiniert, untersuchen wissenschaftliche Einrichtungen und lokale Partner*innen in vier Beispielgebieten, wie strukturschwache Regionen ihre Potenziale in Transformationsprozessen besser nutzen können. Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Foto: H. Oertel/IÖR-Media

Mehrere Kornblumen, auf einer Blüte sitzt eine Biene

Leibniz-Forschungsnetzwerk legt konkrete Handlungsempfehlungen vor

Bis 2030 sollten 30 Prozent des Landes und der Meere unseres Planeten unter Schutz gestellt werden. Alle zur Schädigung von Natur führenden Subventionen sollten umgelenkt werden. Das sind zwei der Empfehlungen aus den „10 Must-Dos“ des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität, zu dessen Mitgliedern das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gehört. Die Forschenden veröffentlichen ihre Vorschläge aus Anlass der Weltnaturkonferenz COP15 der Vereinten Nationen, die am Mittwoch im kanadischen Montreal beginnt.

Foto: Jürgen Hohmuth, ZEITORT Fotografie

Luftbild, Zersiedlung Stadtrand

Trotz vielfacher Bemühungen, die Zersiedelung der Landschaft einzudämmen, schreitet sie weiter dramatisch voran. Von 1990 bis 2014 hat die Zersiedelung weltweit um 95 Prozent zugenommen. Die bebaute Fläche wuchs in diesem Zeitraum im Schnitt stündlich um rund 1,2 Quadratkilometer (mehr als 160 Fußballfelder). Das haben Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und der Concordia University in Montréal (Kanada) in einer gemeinsamen Studie ermittelt. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachjournal "PLOS Sustainability and Transformation" veröffentlicht.

Banner zu "Auf die Plätze fertig los" mit Häusern

Mit der Projektidee „Baukultur und klimagerechte Architektur in Dresden – Gebäudewissen kartieren, erforschen und vermitteln“ gehört das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gemeinsam mit Partnern zu den Gewinnern im „Ideensprint“, dem Finale des Citizen-Science-Wettbewerbs „Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt“. Bei der Preisverleihung am 20. Oktober im Museum für Naturkunde Berlin wurden die drei Gewinner-Teams geehrt. Mit jeweils 50.000 Euro Förderung können sie nun bis Herbst 2023 die Projekte gemeinsam mit Bürger*innen umsetzen

Foto: J. Westermann/IÖR-Media

Sprecherin vor Präsentationsfolie und Teilnehmende

Lange Hitzeperioden im Sommer werden für den Wohnungsbestand in Mitteldeutschland mehr und mehr zur Herausforderung. Doch Baustruktur und Gebäudetechnik lassen sich wirksam und wirtschaftlich anpassen und die Lebensqualität dadurch sichern. Wie dies gelingen kann, vermittelt eine Weiterbildungsreihe des Forschungsprojektes HeatResilientCity (deutsch: Hitzeangepasste Stadt). Termine im September richten sich an Planerinnen und Planer in Architektur- und Ingenieurbüros sowie an Beschäftigte von Gebäudeverwaltungen.

Foto: A. Schielicke/IÖR-Media

Person vor Ausstellungswände

Deutschlands Landschaften sind vielfältig und einem steten Wandel unterworfen. Wachsende Städte, Windkraftanlagen und Solarfelder, Hochspannungstrassen, neue Verkehrswege, Agrarindustrie und zunehmende Technisierung verändern das Landschaftsbild immer schneller. Die Ausstellung "Die Gestalt des Raumes – Landschaften Deutschlands als Abbilder der Gesellschaft" macht diesen Wandel mit vielfältigen Luftbildern sichtbar. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) präsentieren die Ausstellung vom 1. bis 26. August im…

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

4 Personen diskutieren eine Karte an einer Präsentationswand

Wie kann sich die Lausitz bis zum Jahr 2050 entwickeln – ohne Kohlebergbau und stattdessen ökologisch nachhaltig und lebenswert für die Menschen vor Ort? Dieser Frage widmete sich im vorigen Jahr das Planungslabor "Raumbilder Lausitz 2050". Vier interdisziplinäre Teams haben ihre Visionen für die Region im Strukturwandel als vielschichtige Raumbilder gestaltet. Vom 27. Juni bis 31. August zeigt das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) im Landratsamt Görlitz die Ergebnisse in einer Ausstellung. Sie sind außerdem in einer Broschüre nachzulesen.

Foto: Marcel Schröder

Markttreiben

Mit den Herausforderungen und Chancen von nachhaltigem Wandel und Zuwanderung in Kleinstädten und peripherisierten Regionen beschäftigt sich der diesjährige Denksalon Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau in Görlitz am 9. und 10. September. Das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) lädt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu dem intensiven Gedankenaustausch ein. Veranstaltungsort ist das Tivoli Görlitz.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.