Pressemitteilungen

Foto: S. Schwarz/IÖR-Media

Blick von oben auf verschiedene Gebäude und eine Straße umgeben von Grün

Die Förderung des IÖR in Dresden durch Bund und Länder soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Das empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf Basis der aktuellen Evaluierung des Institutes durch externe Gutachter*innen. Die entsprechende Stellungnahme hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nach seiner Sitzung am 3. Dezember in Berlin veröffentlicht. Die erneute Überprüfung der Fördervoraussetzungen kann nach dem Regelturnus von sieben Jahren erfolgen.

Foto: marcus fehse – aeronauten, berlin

Blick auf eine Siedlung mit neugebauten Mehrfamilienhäusern am Rande einer Großstadt.

„Flächen für Wohnungsbau müssen dort gesucht werden, wo sie auch gebraucht werden“: Stadtforscher*innen des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung fordern eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Wohnungsbaudebatte. In einem gemeinsamen Fachkommentar kritisieren sie die pauschale Forderung nach immer mehr Bauland als zu kurzsichtig.

Foto: Braden Collum/Unsplash

Arme und Beine eines Läufers in Startposition. In der rechten Hand ist ein Staffelstab zu sehen.

Wie kann Forschung so gestaltet werden, dass sie nicht nur Ergebnisse liefert, sondern auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit den Weg dorthin transparent aufzeigt? Das IÖR-FDZ, das Forschungsdatenzentrum des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gibt darauf mit neu veröffentlichten, interaktiven Trainingsmaterialien eine praktische Antwort. Unter dem Titel „Exploring Spatial and Biodiversity Data with Python and JupyterLab“ stellt das Team des IÖR-FDZ einen vollständigen, reproduzierbaren Workflow für die räumliche Datenanalyse zur Verfügung.

Illustration: A. Paßens/IRS

Weiße gekleidete Menschen vor orangenem Hintergrund, blaue Quadrate stellen ihre Köpfe dar.

Eine internationale Konferenz in Berlin erörtert Hemmnisse, Potenziale und Perspektiven für den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Grafische Darstellung von Landschaftselementen, Menschen sowie verschiedenen Arten von Diagrammen.

Mit der Veröffentlichung erster Forschungsdatensätze startet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sein Forschungsdaten-Repositorium „ioerDATA“. Damit ermöglicht das IÖR den leichten Zugang zu einer Auswahl seiner Forschungsergebnisse. Das Angebot stellt einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Transformation von Städten und Regionen dar. Denn die einmal generierten Daten können unterschiedliche Akteure aus Wissenschaft und Praxis für ihre Arbeit nutzen, etwa in der Stadt- und Regionalplanung oder in den Nachhaltigkeitswissenschaften.

Foto: M. Schröder/IÖR-Media

Blick auf einen Platz mit historischen Gebäuden, Menschen überqueren ihn zu Fuß und auf dem Fahrrad.

Türen auf in Görlitz für „Probewohnen meets DZA“. Drei Wohnungen stehen in der Neißestadt ab Mai offen für neue Mitarbeitende des gerade entstehenden Großforschungszentrums. Für den Aufbau des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) ist der Zuzug von Fachkräften aus dem In- und Ausland unabdingbar. Denn Spitzenforschung benötigt Impulse von außen. Zugleich braucht die Stadt Görlitz neue Einwohnerinnen und Einwohner, um dem Leerstand zu begegnen. Das Projekt ist eine Kooperation von DZA und Interdisziplinärem Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) sowie weiteren Partnern in Görlitz.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Blick auf ein Bürogebäude, das abgerissen wird

Der Bausektor ist einer der größten Umweltsünder weltweit. Er ist verantwortlich für den enormen Verbrauch natürlicher Ressourcen und den Ausstoß großer Mengen an Treibhausgasen. Zugleich erzeugt er viele Tonnen Bauabfälle. Soll sich dies ändern, müssten unter anderem mehr Baumaterial recycelt und Bauteile wiederverwendet werden. Mit dem „Materialkataster Deutschland“ liefern Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) nun eine wichtige Grundlage für eine solche Kreislaufführung im Baubereich. Erstmals stehen damit Informationen zur Zusammensetzung und zur Verteilung…

Luftbild: Marcus Fehse, aeronauten-berlin

Blick aus der Luft, im Vordergrund ein Kohlebagger, im Hintergrund Photovoltaik-Anlagen.

Mit einer Auftaktkonferenz im polnischen Zgorzelec fiel am 3. Dezember der offizielle Startschuss für das von der Europäischen Union geförderte Projekt „TriLand – Grenzüberschreitendes Transformationszentrum | Transgraniczne Centrum Transformacji“. Grußworte von Regierungsvertretern aus Sachsen, Niederschlesien und Nordböhmen machen deutlich, wie wichtig das Projekt-Thema ist: die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Entwicklung des Dreiländerraumes. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wirkt in dem Projekt mit seinem in Görlitz ansässigen…

Foto: M. Schröder/IÖR-Media

Blick auf die sanierte Fassade mehrerer historischer Gebäude

Während in Großstädten und Ballungsräumen Wohnraum fehlt, kämpfen viele Klein- und Mittelstädte in Randlagen mit Leerstand. Zugleich ist die Entwicklung von Wohnraum mit vielfältigen negativen ökologischen Folgen verbunden. Dies muss sich dringend ändern. Es braucht ein Umdenken – weg vom Fokus auf Neubau, hin zu einem integrierten Ansatz, der auf die ganzheitliche Revitalisierung von Städten und Regionen sowie die Aktivierung von bestehendem Wohnraum setzt. In einem Policy Paper fassen Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Ergebnisse ihrer Forschung zusammen…

Foto: R. Knippschild/IÖR-Media

Vier Menschen sind über einen Tisch gebeugt, auf dem Pläne und Karten liegen. Zwei von ihnen schreiben etwas.

Der Denksalon in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec steht in diesem Jahr ganz im Zeichen eines Jubiläums: Seit zehn Jahren arbeitet das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) zum nachhaltigen Wandel von Quartieren, Städten und Regionen und prägt die Forschungslandschaft am Standort Görlitz mit. Ein guter Grund, um am 6. und 7. September gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis nicht nur auf gemeinsam Erreichtes, sondern auch in die Zukunft zu blicken. Das IZS lädt zum Denksalon in das Schlesische Museum zu Görlitz ein. Die Anmeldung ist bis zum 23. August…

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.