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Aktuelles

Stadtgrün hilft Menschen, die Corona-Pandemie zu überwinden – es bleibt auch nach der Krise lebenswichtige Ressource

(Foto: R. Vigh/IÖR-Media)
drei Menschen gehen einen Parkweg entlang

Mit der Lockerung der strengen Maßnahmen zum Schutz vor der Ausweitung der Corona-Pandemie zieht es die Menschen sofort wieder verstärkt ins Freie. Die Beschränkungen, die Corona mit sich gebracht hat, haben drastisch verdeutlicht: Stadtgrün in unmittelbarer Wohnungsnähe ist enorm wichtig für das Wohlbefinden der Menschen – besonders in Krisenzeiten, aber auch jenseits von Ausgangsbeschränkungen. Mit seiner Forschung zeigt das IÖR die fundamentale Bedeutung von Grün in der Stadt. [mehr]


Kulturtourismus als geeignete Strategie im Strukturwandel? – IÖR erforscht Potenziale in der Lausitz

(Foto: P. Wirth/IÖR-Media)
Fließ (Flüsschen) im Spreewald mit Brücke und typischen Spreewaldkähnen, Menschen am Ufer, Fahrräder und Ausflugslokal

Zusammen mit 14 internationalen Partnern wird das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in den nächsten drei Jahren einen neuen Ansatz für das Verständnis des Kulturtourismus in Europa etablieren. Benachteiligte Gebiete sollen so in ihrer Entwicklung gefördert werden. Unter Leitung der Mendel-Universität Brno forscht das IÖR im EU-Projekt SPOT zu neuen Formen des Kulturtourismus. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, die es der Bevölkerung ermöglichen, von wertvollen Kulturgütern vor Ort mehr als bisher zu profitieren. [mehr]


Dresden Nexus Conference 2020: Gleicher Termin, virtuelles Format, Anmeldung geöffnet

Die Dresden Nexus Conference (DNC2020) findet vom 3. bis 5. Juni statt. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wird sie vollständig in virtueller Form und kostenfrei angeboten. Im Mittelpunkt der internationalen Tagung steht die Frage, wie die Kreislaufwirtschaft zu einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen kann und welche Rolle dabei der Nexus-Ansatz, also das integrierte Management natürlicher Ressourcen, spielen kann. Zu der Tagung laden das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES) und die Technische Universität Dresden (TUD) ein. Die Anmeldung zur virtuellen DNC2020 ist ab sofort möglich. [mehr]


Virtueller Workshop: "Naturschutz in Zeiten sozial-ökologischer Transformationen: Triebkraft oder Getriebener?"

(Foto: M. Leibenath/IÖR-Media)
Großzügig gestaltete Fahrbahn mit aufgemalten Symbolen zur Orientierung, ein Mal für Fahrradfahrer (hin und zurück) und ein Mal für Fussgänger.

Mit dem Verhältnis von Naturschutz und Transformation zu mehr Nachhaltigkeit befasst sich am 11. Juni 2020 ein Workshop des IÖR. Die Veranstaltung wird im Videokonferenz-Format angeboten. Die Anmeldung ist bis zum 29. Mai möglich. [mehr]


Das Online-Tool baumcloud.org harmonisiert Baumkataster und macht die Daten besser nutzbar

Kommunen und Landkreise erfassen ihre Stadt- und Straßenbäume bisher individuell in digitalen oder analogen Baumkatastern. Entsprechend inhomogen sind diese Daten. Das neue Online-Tool BaumCloud harmonisiert sie. In ein einheitliches Format überführt lassen sich die Baumkatasterdaten besser nutzen – für wissenschaftliche Zwecke ebenso wie in der Praxis. Entwickelt hat das Tool die Terra Concordia gGmbH im Rahmen des mFund-Projektes meinGrün. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) koordiniert. Die BaumCloud steht allen Interessierten unter https://baumcloud.org zu Verfügung. [mehr]


Runde Sache: 10. DLGS-Jahrgang gestartet

(Foto: A. Pohl/IÖR-Media)
Personen stehen nebeneinander

Anfang März ist der zehnte Jahrgang der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) gestartet. Die Teilnehmenden der internationalen Graduiertenschule forschen drei Jahre lang zu unterschiedlichen Fragestellungen im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Bewerbungsfrist für Jahrgang Nummer 11 beginnt im Mai. [mehr]


Mehr Energieeffizienz durch Baustoff-Recycling – entscheidend sind Materialart und Verwendungszweck

(Foto: H. Hensel/IÖR-Media)

Recycling von Baustoffen lohnt sich – nicht nur, wenn es darum geht, natürliche Ausgangsstoffe wie Kies, Kalkstein oder Basalt zu schonen, indem sie gar nicht erst abgebaut werden. Auch aus energetischer Sicht, ist es häufig sinnvoller, Abbruchmaterial wieder aufzubereiten, anstatt Baumaterial aus natürlichen Rohstoffen neu zu gewinnen. Das ist das Ergebnis einer Sondierungsstudie, die das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die INTECUS GmbH gefördert vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) durchgeführt haben. Die Studie macht zudem deutlich, dass noch viele Fragen offen sind. [mehr]


Essbare Stadt München – Ergebnisse einer Befragung zu den Krautgärten der Stadt liegen vor

(Foto: K. Sartison/IÖR-Media)
Garten mit kleinen Netztunneln

Seit 1999 bietet die Stadt München der Bevölkerung die Möglichkeit, auf kommunalem Ackerland in der Stadt eigenes Bio-Gemüse anzubauen. Inzwischen gibt es die "Münchner Krautgärten" an 26 Standorten. Die Flächen dienen nicht nur der Selbstversorgung der Bevölkerung, sondern sind zugleich Orte der Erholung und des Lernens. Dies hat die Befragung von Nutzerinnen und Nutzern der Krautgärten ergeben. Das IÖR hat die Umfrage im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes durchgeführt. [mehr]



Weitere Meldungen finden Sie unter Aktuelles/Presse.


Wir über uns - IÖR

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Arbeit befasst sich mit der nachhaltigen Entwicklung und Transformation von Städten und Regionen im Kontext der globalen human-ökologischen Krise.

Wir erforschen die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Ökosystemen und der Gesellschaft auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen, sowie Optionen für eine verantwortungsbewusste Steuerung. Unsere Forschung ist interdisziplinär und verbindet die Sozial-, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sie ist ebenso transdisziplinär insofern wir gemeinsam mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren Wissen koproduzieren. Unser Ziel ist es, sozial-gerechte urbane und regionale Transformationen zu fördern, die es dem Menschen ermöglichen, innerhalb eines sicheren ökologischen Lebensraums zu prosperieren.

Wir sehen uns dem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement all unserer Aktivitäten verpflichtet. Wir legen großen Wert auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und individueller Karriereentwicklung. Wir unterstützen die Gleichstellung und Diversität, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unser Ansatz wurde daher wiederholt mit dem Prädikat TOTAL-E-QUALITY ausgezeichnet.