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Aktuelles

(Foto: M. Wolfram/IÖR-Media)
städtische Strukturen und Grünstrukturen

Unter der Überschrift "Raum & Transformation" nimmt die IÖR-Jahrestagung vom 22. bis 24. September 2021 den gesellschaftlichen Wandel in den Blick. Erstmals haben Interessierte die Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen an der IÖR-Jahrestagung zu beteiligen. Eine Herbstschule bietet am 22. September auch jungen Forschenden Raum, ihre Arbeiten zu diskutieren. Die Einreichung von Beiträgen zur IÖR-Jahrestagung ist bis zum 31. März möglich.


(Foto: AquilaSol auf Pixabay)
Pflanze zwischen Pflastersteinen

Welche Potenziale, aber auch Herausforderungen ergeben sich aus der Zusammenarbeit zwischen Transition-Town-Initiativen und kommunalen Akteuren? Welchen Beitrag leisten die Initiativen für eine nachhaltige urbane Transformation? Diese Fragen hat das IÖR im Projekt "Neue Partnerschaften in der nachhaltigen Stadtentwicklung? Potenziale von Transition-Town-Initiativen" im Auftrag des vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. untersucht. Der Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen sowohl für die Initiativen als auch die kommunale Ebene ist nun erschienen. 


(Foto: S. Schwarz/IÖR-Media)
Blick von oben auf Gebäude

Zum ersten Mal haben Forschende verschiedener Einrichtungen, darunter auch des IÖR, den Bestand an Nichtwohngebäuden in Deutschland systematisch untersucht. Das Ergebnis ist die "Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude". Sie steht im Mittelpunkt der abschließenden Projekt-Tagung am 28. und 29. April. Die Tagung findet ausschließlich digital statt. Interessierte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sind eingeladen, die Ergebnisse mit dem Projektteam zu diskutieren.


(Foto: A. Pohl/IÖR-Media)
drei Personen stehen nebeneinander

Anfang März ist der neue Jahrgang der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) gestartet. Die Teilnehmenden der internationalen Graduiertenschule forschen drei Jahre lang zu Herausforderungen raumbezogener Nachhaltigkeitstransformationen. Die DLGS 2021 richtet den Fokus auf "Hitze und Dürre im städtischen Kontext". Bewerbungen für den Jahrgang DLGS 2022 sind ab Juni möglich.


Logo des Projektes SPOT

Im EU-Projekt SPOT forscht das IÖR zu neuen Formen des Kulturtourismus in der Lausitz. Zu den Forschungsarbeiten gehören auch Untersuchungen in Fallstudien-Gebieten. Im Oktober 2020 hat ein Team des IÖR die Bevölkerung im Amtsgebiet Lieberose/Oberspreewald befragt. Erste Ergebnisse liegen nun vor. 


Logo des Projektes Heatresilientcity

Seit Herbst 2017 untersucht ein interdisziplinäres Team von Forschenden und Praxispartner*innen im Projekt "HeatResilientCity" (deutsch: hitzeangepasste Stadt), wie sich Stadtquartiere und Gebäude besser an Sommerhitze anpassen lassen. Nun fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt für weitere zwei Jahre. In Phase II geht es um die praktische Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen. In den Blick nimmt das Projekt dabei auch das Thema Gesundheit.


(Foto: R. Knippschild/IÖR-Media)
übergroßes &-Zeichen auf der grünen Wiese

Görlitz und ähnliche Klein- und Mittelstädte fernab von großen Metropolen haben das Potenzial, Kreativen, Freischaffenden und jungen Familien eine neue Heimat zu bieten. Die besonderen Merkmale dieser Kommunen spielen dabei eine zentrale Rolle. Auch die Corona-Pandemie und der damit verbundene Trend zum Arbeiten im Homeoffice bergen Chancen für Klein- und Mittelstädte. Einige Rahmenbedingungen stehen einem Zuzug aus der Großstadt aber auch entgegen. Dies sind einige wissenschaftliche Ergebnisse der Begleitforschung im Projekt "Stadt auf Probe – Wohnen und Arbeiten in Görlitz", die Forschende des Interdisziplinären Zentrums für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) am Dienstag in einem virtuellen Pressegespräch präsentiert haben.


Zertifikat

Die Herausgeber der im Springer-Verlag erscheinenden Zeitschrift "International Journal of Coal Science & Technology" haben drei Wissenschaftler des IÖR mit dem Zertifikat "Best Papers 2020" geehrt. Peter Wirth, Ralf-Uwe Syrbe und Wolfgang Wende erhalten die Auszeichnung für ihren Beitrag "Green infrastructure: a planning concept for the urban transformation of former coal-mining cities". Sie hatten den Artikel 2018 gemeinsam mit den chinesischen Kollegen Jiang Chang und Tinghao Hu von der Universität für Bergbau und Technologie in Xuzhou publiziert.


(Grafik: © REVIVAL!)
Grafik zeigt Städte als rote Punkte und mit Linien verbunden

In historischen Klein- und Mittelstädten entlang der sächsisch-polnischen Grenze schlummern viele Potenziale. Mit ihrem kulturellen Erbe ließe sich viel für die Lebensqualität und Attraktivität der Ortschaften erreichen. Wie das gelingen kann, hat das EU-Projekt "REVIVAL! – Revitalisierung der historischen Städte in Niederschlesien und Sachsen" unter Leitung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) untersucht. Für die Region sowie die beteiligten vier sächsischen und sechs polnischen Städte liegen nun Strategieempfehlungen vor.


(Foto: Sächsischer Landtag/Oliver Killig)
Blick von oben auf die mit Teilnehmenden besetzten Reihen

Ein weiteres Papier zur Politikberatung im Rahmen des BMBF-Projektes "Transformation Lausitz" ist erschienen. Es dokumentiert eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Regionalentwicklung des Sächsischen Landtages. Professor Robert Knippschild vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) war hier als Sachverständiger geladen. 


Das IÖR in den Medien

(Foto: IÖR-Media)
Blatt Papier mit Aufschrift Pressemitteilung inmitten von aufgeschlagenen Zeitungen

18.03.2021, ingenieur.de: Nachhaltigkeit - Gebäudefassaden liefern Strom
27.02.2021, Redaktionsnetzwerk Deutschland: Flächenverbrauch und Eigenheime: der Kampf gegen die Donutdörfer
23.02.2021, insuedthueringen.de: Zum Umgang mit Hitze in der Stadt
23.02.2021, saechsische.de: Welche Zukunft haben Einfamilienhäuser? (beschränkter Zugriff)
16.02.2021, sueddeutsche.de: "Stadt auf Probe": Umzugskistenpacken für Inspiration
16.02.2021, Deutschlandfunk Nova: Kleinere Städte für Kreative attraktiver machen
16.02.2021, saechsische.de: Wo Görlitz bei Großstädtern punktet – und wo nicht (beschränkter Zugriff)
16.02.2021, MDR online: Görlitz wird "Stadt der Zukunft auf Probe"
13.02.2021, saechsische.de: Wie Görlitz attraktiver werden kann (beschränkter Zugriff)
04.02.2021, Lausitzer Rundschau (online): Studie aus Sachsen zeigt: Nur hübsche Städte ziehen neue Bewohner an (beschränkter Zugriff)
04.02.2021, saechsische.de: Wie werden historische Städte attraktiver?
03.02.2021, Radio Lausitz: Versteckte Perlen in der Neißeregion
27.01.2021, architekturblatt.de: Baukultur als Faktor für Lebensqualität – Historische Klein- und Mittelstädte angemessen bewerten
22.01.2021, wissenschaft.de: Solarenergie: Gebäudefassaden bieten großes Potenzial


Weitere Meldungen finden Sie unter Presse.


Wir über uns - IÖR

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Arbeit befasst sich mit der nachhaltigen Entwicklung und Transformation von Städten und Regionen im Kontext der globalen human-ökologischen Krise.

Wir erforschen die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Ökosystemen und der Gesellschaft auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen sowie Optionen für eine verantwortungsbewusste Steuerung. Unsere Forschung ist sowohl disziplinär als auch interdisziplinär strukturiert und verbindet Umwelt-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften. Sie erfolgt ebenso transdisziplinär in enger Kooperation mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Unser Ziel ist es, umweltgerechte urbane und regionale Transformationen zu fördern, die es dem Menschen ermöglichen, innerhalb eines sicheren ökologischen Lebensraums zu prosperieren.

Wir sehen uns dem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement all unserer Aktivitäten verpflichtet. Wir legen großen Wert auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und individueller Karriereentwicklung. Wir unterstützen die Gleichstellung und Diversität, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unser Ansatz wurde daher wiederholt mit dem Prädikat TOTAL-E-QUALITY ausgezeichnet.