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Aktuelles

(Foto: H. Hensel/IÖR-Media)
vorn Wanderschilder, im Hintergrund Industrieanlage

Die Abkehr von fossilen Brennstoffen macht in verschiedenen Regionen Europas einen Strukturwandel erforderlich, der tief in das Leben der Menschen vor Ort hineinwirkt. Leitbilder können dabei helfen, die Zukunft dieser Regionen zielgerichtet zu gestalten und die Bevölkerung auf diesem Weg mitzunehmen. Doch wie lässt sich ein geeignetes und von einer Mehrheit akzeptiertes Leitbild für eine ganze Region entwickeln? Am Beispiel des Kohleausstiegs in der Lausitz haben Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ein geeignetes Prozessdesign entwickelt. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachjournal "Extractive Industries and Society" veröffentlicht.


Logo des Projektes

Am 20. November stellt das EU-Projekt STRIMA II Ergebnisse aus mehreren Jahren Forschung rund um das deutsch-tschechische Hochwasserrisikomanagement vor. Die Veranstaltung findet virtuell statt. Wissenschaftler des IÖR präsentieren ihre Forschung zu Hochwasserschäden an kleinen Fließgewässern, Gebäuden sowie in der Landwirtschaft.


(Foto: B. Dittrich/IÖR-Media)
ländliches Anwesen im Verfall

In einem Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) haben sich das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Partner mit einem häufig tabuisierten Thema der kommunalen Entwicklung beschäftigt: dem strategischen Rückzug aus kleinen Ortsteilen mit geringer Entwicklungsperspektive. In einem Planspiel wurde ergebnisoffen diskutiert, ob sich Kommunen aus abgelegenen Ortsteilen zurückziehen sollen und wie das funktionieren könnte. Die Ergebnisse sind in einer Handreichung für Kommunen, Heft 15/2020 der Schriftenreihe "MORO Praxis", nachzulesen.


(Foto: H. Hensel/IÖR-Media)
Mann betrachtete Ausstellung

Auch in Corona-Zeiten und trotz der aktuellen Einschränkungen lassen sich auch weiterhin Wissenschaft und Kultur entdecken. Die neue Ausstellung von DRESDEN-concept, dem Verbund von Dresdner Forschungs- und Kultureinrichtungen, ist weiter geöffnet. Unter freiem Himmel vor dem Kulturpalast Dresden lädt die Ausstellung noch bis zum 30. November zum Besuch ein. Das IÖR gibt auf der Stele "Klima & Wasser" Einblick in zwei seiner Forschungsthemen.


(Grafik: Grit Koalick)
Logo zur Zukunftsstadt Dresden, Grafik von Grit Koalok, gelbes Schild mit Aufschrift Dresden und Sprechblase "Zukunftsstadt"

Am 6. und 7. November lud das Projekt "Zukunftsstadt Dresden" zur fünften Zukunftskonferenz ein. Aufgrund der aktuellen Lage fand die Konferenz virtuell statt. Das IÖR stellte seine Begleitforschung im Projekt vor. Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann sie per Video-Mitschnitt nacherleben. Noch bis 31. Dezember können Fördermittel für nachhaltige Projektideen bei der Landeshauptstadt Dresden beantragt werden.


(Foto: Schnepp Renou)
Blick in die Ausstellungshalle

Noch bis Mitte Dezember ist in der Haupthalle des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof die Ausstellung "Living the City – Stadt leben" zu sehen. Die Ausstellung über Städte, Menschen und Geschichten präsentiert auch Beiträge aus dem Projekt "Stadt auf Probe – Wohnen und Arbeiten in Görlitz", das das Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen revitalisierenden Stadtumbau (IZS) in Görlitz durchgeführt hat. Achtung! Bis 30. November ist ein Besuch der Ausstellung ausschließlich virtuell möglich.


Detail des Covers der Broschüre

Städte bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen vielfältige Lebensräume. Doch diese biologische Vielfalt ist durch eine dynamische Siedlungsentwicklung und den hohen Nutzungsdruck in Stadtquartieren in besonderer Weise gefährdet. Kommunen tragen hier eine große Verantwortung, die biologische Vielfalt in ihrem Gemeindegebiet zu erhalten und zu fördern. Eine neue Arbeitshilfe unterstützt sie dabei, diese Herausforderung strategisch anzugehen.


(© Catalin Lazar, Adobe Stock Media)
Blick auf eine Stadt: im Hintergrund moderne Hochhäuser, im Vordergrund eine Hüttensiedlung

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. 2050 werden es laut einer Prognose der UNO rund zwei Drittel sein. Mit der fortschreitenden Urbanisierung werden soziale Fragestellungen in der Stadtentwicklung immer drängender. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) hat nun gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden (TUD) und der TU Delft, Bereich Städtebau, die Open-Access-Publikation "Inclusive Urbanism" veröffentlicht, die sich wichtigen Fragen der Stadtentwicklung widmet – auf lokaler Ebene wie im globalen Kontext. Die Publikation ist ein Ergebnis der strategischen Kooperation zwischen den Wissenschaftsstandorten Dresden und Delft.


Das IÖR in den Medien

(Foto: IÖR-Media)
Blatt Papier mit Aufschrift Pressemitteilung inmitten von aufgeschlagenen Zeitungen

12.11.2020, saechsische.de: Wie bleibt Dresden lebenswert? (beschränkter Zugriff)
03.11.2020, Dresdner Universitätsjournal: Mehr Grün statt Grau
27.10.2020, Sachsen Fernsehen: Grundschule „Johanna“ wird im Außenbereich verschönert (Projekt Zukunftsstadt Dresden)
13.10.2020, Sachsen Fernsehen: Materialvermittlung haucht Müll neues Leben ein
07.10.2020, Freiraumgestalter: Mehr biologische Vielfalt in Städten. Arbeitshilfe unterstützt Kommunen bei strategischen Lösungen
05.10.2020, Sachsen Fernsehen: Superfoods in heimischer Flora und Fauna (Projekt Zukunftsstadt Dresden)
18.09.2020, saechsische.de: "Mähen Sie nur noch zwei Mal im Jahr" (beschränkter Zugriff)
10.09.2020, MDR Wissen: Wie Corona und Klimawandel die Stadtplanung ändern
05.09.2020, Lausitzer Rundschau (online): Forscher untersuchen Cottbuser Stadtteil - Sandow erneuert sich Stück für Stück (beschränkter Zugriff)
04.09.2020, Naturschutz heute (S. 20/21): Großprojekt erforscht Diversität von Insekten
25.08.2020, leibniz: Neustadt - In Dresden erprobt ein Projekt, wie urbanes Leben nachhaltig gestaltet werden kann.


Weitere Meldungen finden Sie unter Presse.


Wir über uns - IÖR

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Arbeit befasst sich mit der nachhaltigen Entwicklung und Transformation von Städten und Regionen im Kontext der globalen human-ökologischen Krise.

Wir erforschen die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Ökosystemen und der Gesellschaft auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen sowie Optionen für eine verantwortungsbewusste Steuerung. Unsere Forschung ist interdisziplinär und verbindet die Sozial-, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sie ist ebenso transdisziplinär insofern wir gemeinsam mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren Wissen koproduzieren. Unser Ziel ist es, sozial-gerechte urbane und regionale Transformationen zu fördern, die es dem Menschen ermöglichen, innerhalb eines sicheren ökologischen Lebensraums zu prosperieren.

Wir sehen uns dem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement all unserer Aktivitäten verpflichtet. Wir legen großen Wert auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und individueller Karriereentwicklung. Wir unterstützen die Gleichstellung und Diversität, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unser Ansatz wurde daher wiederholt mit dem Prädikat TOTAL-E-QUALITY ausgezeichnet.