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Aktuelles

(Foto: M. Wolfram/IÖR-Media)
städtische Strukturen und Grünstrukturen

Unter der Überschrift "Raum & Transformation" nimmt die IÖR-Jahrestagung vom 22. bis 24. September 2021 den gesellschaftlichen Wandel in den Blick. Erstmals haben Interessierte die Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen an der IÖR-Jahrestagung zu beteiligen. Eine Herbstschule bietet am 22. September auch jungen Forschenden Raum, ihre Arbeiten zu diskutieren. Die Einreichung von Beiträgen zur IÖR-Jahrestagung ist bis zum 15. März möglich.


Logo der Aktion "Book a scientist"

Am 18. März sind Wissbegierige zu einer neuen virtuellen Auflage von "Book a Scientist" eingeladen. Bei dem von der Leibniz-Gemeinschaft initiierten Format beantworten Leibniz-Forscher*innen Fragen zu Themen, die das alltägliche Leben berühren. Aus dem IÖR beteiligt sich Wissenschaftler Sebastian Heer mit dem Thema "Bürgerbeteiligung" an dem Format. 


(Foto: H. Hensel/IÖR-Media)

Wie können Kommunen auch mit kleinen Grünflächen und sehr gezielten Maßnahmen viel für ein gutes Stadtklima, die biologische Vielfalt und das Wohlbefinden der Bevölkerung erreichen? – Dieser Frage widmet sich ein Weiterbildungsangebot im Rahmen des EU-Projekts SALUTE4CE (Salute for Central Europe). Teilnehmende erfahren, wie sie das Konzept der Urbanen Umweltakupunktur zielführend in ihrer Stadt anwenden können.


Logo des Projektes Heatresilientcity

Seit Herbst 2017 untersucht ein interdisziplinäres Team von Forschenden und Praxispartner*innen im Projekt "HeatResilientCity" (deutsch: hitzeangepasste Stadt), wie sich Stadtquartiere und Gebäude besser an Sommerhitze anpassen lassen. Nun fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt für weitere zwei Jahre. In Phase II geht es um die praktische Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen. In den Blick nimmt das Projekt dabei auch das Thema Gesundheit.


(Foto: R. Knippschild/IÖR-Media)
übergroßes &-Zeichen auf der grünen Wiese

Görlitz und ähnliche Klein- und Mittelstädte fernab von großen Metropolen haben das Potenzial, Kreativen, Freischaffenden und jungen Familien eine neue Heimat zu bieten. Die besonderen Merkmale dieser Kommunen spielen dabei eine zentrale Rolle. Auch die Corona-Pandemie und der damit verbundene Trend zum Arbeiten im Homeoffice bergen Chancen für Klein- und Mittelstädte. Einige Rahmenbedingungen stehen einem Zuzug aus der Großstadt aber auch entgegen. Dies sind einige wissenschaftliche Ergebnisse der Begleitforschung im Projekt "Stadt auf Probe – Wohnen und Arbeiten in Görlitz", die Forschende des Interdisziplinären Zentrums für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) am Dienstag in einem virtuellen Pressegespräch präsentiert haben.


Zertifikat

Die Herausgeber der im Springer-Verlag erscheinenden Zeitschrift "International Journal of Coal Science & Technology" haben drei Wissenschaftler des IÖR mit dem Zertifikat "Best Papers 2020" geehrt. Peter Wirth, Ralf-Uwe Syrbe und Wolfgang Wende erhalten die Auszeichnung für ihren Beitrag "Green infrastructure: a planning concept for the urban transformation of former coal-mining cities". Sie hatten den Artikel 2018 gemeinsam mit den chinesischen Kollegen Jiang Chang und Tinghao Hu von der Universität für Bergbau und Technologie in Xuzhou publiziert.


(Foto: S. Witschas/IÖR-Media)
Schaufenster mit Ausstellungstafeln und Betrachterin

Vom 3. Februar bis 12. März zeigt das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) die Wanderausstellung "REVIVAL! – Historische Städte in Niederschlesien und Sachsen" im Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) im Kulturpalast Dresden. Die Ausstellung wurde im gleichnamigen deutsch-polnischen Kooperationsprojekt konzipiert. Sie informiert über die Geschichte und das baukulturelle Erbe der zehn am Projekt beteiligten Städte und darüber, wie sich beides zur Belebung der historischen Zentren nutzen lässt.


(Grafik: © REVIVAL!)
Grafik zeigt Städte als rote Punkte und mit Linien verbunden

In historischen Klein- und Mittelstädten entlang der sächsisch-polnischen Grenze schlummern viele Potenziale. Mit ihrem kulturellen Erbe ließe sich viel für die Lebensqualität und Attraktivität der Ortschaften erreichen. Wie das gelingen kann, hat das EU-Projekt "REVIVAL! – Revitalisierung der historischen Städte in Niederschlesien und Sachsen" unter Leitung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) untersucht. Für die Region sowie die beteiligten vier sächsischen und sechs polnischen Städte liegen nun Strategieempfehlungen vor.


(Foto: Sächsischer Landtag/Oliver Killig)
Blick von oben auf die mit Teilnehmenden besetzten Reihen

Ein weiteres Papier zur Politikberatung im Rahmen des BMBF-Projektes "Transformation Lausitz" ist erschienen. Es dokumentiert eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Regionalentwicklung des Sächsischen Landtages. Professor Robert Knippschild vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) war hier als Sachverständiger geladen. 


(Foto: succo auf Pixabay)
Solarzellen

Nicht nur Dächer bieten Platz für technische Anlagen zur Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie. Auch Fassaden könnten bei Energiewende und Bodenschutz eine viel bedeutendere Rolle spielen als bisher. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung hat gemeinsam mit dem Fraunhofer ISE das theoretische Flächenpotenzial für Photovoltaik an Fassaden für ganz Deutschland erhoben. Es ist doppelt so groß wie das der Dächer. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin "Transforming Cities" veröffentlicht.


Logo der Leibniz Gemeinschaft

Fünf Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft haben sich zum Leibniz-Forschungsnetzwerk "Wissen für nachhaltige Entwicklung" zusammengeschlossen. Damit bündeln sie ihre Kompetenzen mit dem Ziel, die Forschung für nachhaltige Entwicklung weiterzuentwickeln und gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformationen voranzutreiben.


Logo des Projektes Urban-Rural Assembly

Das chinesisch-deutsche Verbundprojekt "Urban-Rural Assembly" hat die Initialphase mit einer gemeinsamen Open-Access-Buchpublikation abgeschlossen. Es startet nun in die Hauptphase und wird für vier weitere Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.


Detail des Covers der Broschüre

Städte bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen vielfältige Lebensräume. Doch diese biologische Vielfalt ist durch eine dynamische Siedlungsentwicklung und den hohen Nutzungsdruck in Stadtquartieren in besonderer Weise gefährdet. Kommunen tragen hier eine große Verantwortung, die biologische Vielfalt in ihrem Gemeindegebiet zu erhalten und zu fördern. Eine neue Arbeitshilfe unterstützt sie dabei, diese Herausforderung strategisch anzugehen.


Das IÖR in den Medien

(Foto: IÖR-Media)
Blatt Papier mit Aufschrift Pressemitteilung inmitten von aufgeschlagenen Zeitungen

27.02.2021, Redaktionsnetzwerk Deutschland: Flächenverbrauch und Eigenheime: der Kampf gegen die Donutdörfer
23.02.2021, insuedthueringen.de: Zum Umgang mit Hitze in der Stadt
23.02.2021, saechsische.de: Welche Zukunft haben Einfamilienhäuser? (beschränkter Zugriff)
16.02.2021, sueddeutsche.de: "Stadt auf Probe": Umzugskistenpacken für Inspiration
16.02.2021, Deutschlandfunk Nova: Kleinere Städte für Kreative attraktiver machen
16.02.2021, saechsische.de: Wo Görlitz bei Großstädtern punktet – und wo nicht (beschränkter Zugriff)
16.02.2021, MDR online: Görlitz wird "Stadt der Zukunft auf Probe"
13.02.2021, saechsische.de: Wie Görlitz attraktiver werden kann (beschränkter Zugriff)
04.02.2021, Lausitzer Rundschau (online): Studie aus Sachsen zeigt: Nur hübsche Städte ziehen neue Bewohner an (beschränkter Zugriff)
04.02.2021, saechsische.de: Wie werden historische Städte attraktiver?
03.02.2021, Radio Lausitz: Versteckte Perlen in der Neißeregion
27.01.2021, architekturblatt.de: Baukultur als Faktor für Lebensqualität – Historische Klein- und Mittelstädte angemessen bewerten
24.02.2021, deutschlandfunk.de: Photovoltaik für Fassaden


Weitere Meldungen finden Sie unter Presse.


Wir über uns - IÖR

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Arbeit befasst sich mit der nachhaltigen Entwicklung und Transformation von Städten und Regionen im Kontext der globalen human-ökologischen Krise.

Wir erforschen die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Ökosystemen und der Gesellschaft auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen sowie Optionen für eine verantwortungsbewusste Steuerung. Unsere Forschung ist sowohl disziplinär als auch interdisziplinär strukturiert und verbindet Umwelt-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften. Sie erfolgt ebenso transdisziplinär in enger Kooperation mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Unser Ziel ist es, umweltgerechte urbane und regionale Transformationen zu fördern, die es dem Menschen ermöglichen, innerhalb eines sicheren ökologischen Lebensraums zu prosperieren.

Wir sehen uns dem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement all unserer Aktivitäten verpflichtet. Wir legen großen Wert auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und individueller Karriereentwicklung. Wir unterstützen die Gleichstellung und Diversität, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unser Ansatz wurde daher wiederholt mit dem Prädikat TOTAL-E-QUALITY ausgezeichnet.