IÖR Schriften

Nr. 81

Flächennutzungsmonitoring XV

Daten – Methoden – Analysen

Gotthard Meinel, Ramona Voshage, Tobias Krüger, Martin Behnisch (Hrsg.)

Die Inanspruchnahme natürlicher Böden für Siedlungs- und Verkehrszwecke ist weltweit noch immer viel zu hoch. Damit gehen für die Landwirtschaft Böden verloren, die bei dem dringend erforderlichen Wandel hin zu einer ökologischen Landwirtschaft gebraucht werden um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Aber auch die mit der Bebauung einhergehen Probleme wie ein viel zu schneller Regenwasserabfluss, ein steigendes Hochwasserrisiko und städtische Überwärmungen mit einer einhergehenden Gesundheits- und Wohlfühlbeeinträchtigungen werden immer deutlicher. Lösen lässt sich dieses Problem perspektivisch nur durch eine vollständige Kreislaufwirtschaft von Siedlungs- und Verkehrsflächen, d. h. keine neue Inanspruchnahme von Freiraumflächen ohne Ausgleich. Dieses Ziel zu erreichen, hat sich die EU und Deutschland bis 2050 gestellt.

Die IÖR-Buchreihe Flächennutzungsmonitoring informiert umfassend, wie dem Flächenverbrauch durch eine kluge ressourcenschonende Flächenhaushaltspolitik begegnet werden kann. Dafür werden neue Instrumente aus Wissenschaft und Praxis beschrieben, die insbesondere der informatische Seite in den Blick nehmen. So wird gezeigt, wie hochauflösende Flächennutzungsmonitoringsysteme und Innenentwicklungs-, Brach- und Leerstandskataster auszugestalten sind und entsprechende Best-Practice-Beispiele des Flächenmanagements dokumentiert.
Mit diesem Buch und den Open Access veröffentlichten Präsentationen des Dresdner Flächennutzungssymposiums (DFNS) sollen der Praxis erprobte, konkrete und hilfreiche Informationen an die Hand gegeben werden, wie dem Flächenverbrauch auf allen Entscheidungsebenen begegnet werden kann.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung veröffentlicht hiermit inzwischen den 15. Band der etablierten Buchreihe "Flächennutzungsmonitoring" (www.ioer.de/forschung/publikationen/ioer-schriften).

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.