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Das IÖR hat sich Umweltleitlinien gegeben und handelt danach

Die Beschäftigten des IÖR fühlen sich bei der Forschungs- und Beratungstätigkeit dem umweltsensiblen Arbeiten verpflichtet.

Logo vom Siegel Ökoprofit Dresden

Dabei hat das Institut erfolgreich Tatsachen geschaffen. Dies belegt das Ökoprofit-Siegel, das dem IÖR durch die Landeshauptstadt Dresden, die Industrie- und Handelskammer Dresden sowie die Handwerkskammer Dresden verliehen wurde. Ökoprofit ist ein Umweltmanagementprojekt, das klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Umweltmanagements motiviert und anleitet. Es trägt bei zu einer Verbesserung der Umweltsituation in der Region, zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der ortsansässigen Unternehmen und zum Aufbau lokaler Netzwerke. 

Passivhausstandard und Videokonferenzen sind selbstverständlich

Logo des Green Building Awards

Baulich bietet das IÖR beste Voraussetzungen für umweltgerechtes Arbeiten: Das Institutsgebäude aus DDR-Zeiten wurde schrittweise energetisch saniert. Der neue Anbau entstand mit hohen Umweltstandards und nach Passivhaus-Standard. Durch den Um- und Erweiterungsbau spart das IÖR jährlich mehr als 587.000 Kilowattstunden Energie. Der Energiebedarf sank nach Sanierung und Erweiterung um 84,5 Prozent. Dafür hat das IÖR in der Kategorie "Modernisierung" den GreenBuilding Award der Europäischen Kommission erhalten.

Zudem wurde in Telefon- und Videokonferenz-Technik investiert. Denn Dienstreisen - vor allem per Flugzeug an weit entfernte Orte - belasten die Umwelt. Ein Großteil von Projekttreffen und auch die Team-Besprechungen mit dem IZS in Görlitz finden ganz selbstverständlich per Videokonferenz statt. Standard ist ebenso, bei Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen. Innerhalb Dresdens können die Beschäftigten des IÖR außerdem ein Dienstfahrrad nutzen. Auch für ihren täglichen Weg zur Arbeit nutzen viele im Institut ihr Fahrrad.

Recyclingpapier: ein Umstieg, der sich lohnt

Logo des Siegels Grüner beschaffen

Für eine Forschungseinrichtung mit ökologischer Ausrichtung steht außer Frage, was Studien mehrfach belegt haben: "Recyclingpapier schont Wälder und spart Wasser sowie Energie". Der Umstieg war für das IÖR daher selbstverständlich. Die gesamte Geschäftsausstattung, das Drucker- und Kopierpapier wurden Schritt für Schritt umgestellt. Bei Produkten, die extern in Druckereien hergestellt werden, tragen die Druckpapiere den Blauen Engel. Für dieses Engagement wurde das IÖR von der Initiative "Pro Recyclingpapier" ausgezeichnet. 

Seinen Newsletter hat das IÖR auf eine elektronische Variante umgestellt – das spart nicht nur Papier und Druckkosten, sondern auch CO2-Emissionen, die bisher durch den postalischen Versand entstanden sind.

Strom sparen, Abfall vermeiden

Auch seinen Stromverbrauch hat das IÖR immer kritisch im Blick. Deshalb ist die Energieeffizienz ein wichtiges Kriterium bei der Anschaffung neuer Server, Computer, Monitore und anderer technischer Geräte. Einen wesentlichen Teil seines Energiebedarfs deckt das IÖR mit der eigenen Solaranlage, die auf dem Gebäudedach installiert ist.

Wo es möglich ist, wird im Institut Abfall vermieden. Der verbleibende Müll wird getrennt entsorgt.

Da beim betrieblichen Umwelt- und Ressourcenschutz das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidend ist, werden die Beschäftigten des IÖR für diese Themen sensibilisiert. Regelmäßig informiert das Umwelt-Team des Institutes über Maßnahmen und ihre Erfolge und sucht nach weiteren Wegen, wie das IÖR seine Umweltauswirkungen weiter reduzieren kann.

Das Thema Nachhaltigkeit in der Leibniz-Gemeinschaft

Logo der Leibniz Gemeinschaft

Für die Leibniz-Gemeinschaft und ihre Mitgliedseinrichtungen ist Nachhaltigkeit ist eine wesentliche Orientierungsgröße. Im Herbst 2019 hat die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft ein Leitbild Nachhaltigkeit beschlossen.

Weiterführende Informationen und das Leitbild Nachhaltigkeit sind auf der Internetseite der Leibniz-Gemeinschaft nachzulesen.

www.ioer.de

Umweltteam

Carsten Hantzsch (Leitung)
Heike Bernhardt
Sven Haase
Antje Knechtel