Forschungsbereich:
Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalentwicklung

STRIMA II

Sächsisch-Tschechisches Hochwasserrisikomanagement

Hintergrund

Das Projekt STRIMA II zielt auf die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Hochwasserrisikomanagement von Sachsen und Tschechien ab. Der Fokus liegt hierbei auf Vorsorge und Risikoprävention für hochwasser- und starkniederschlagsinduzierte Überflutungsereignisse unter Berücksichtigung einer klimawandelbedingten Zunahme von Intensität und Häufigkeit. Ein wesentliches Anliegen des Projektes besteht in der Schaffung länderübergreifender Grundlagen und Herangehensweisen im Hochwasserrisikomanagement, um die Vergleichbarkeit und die erstrebte weitere Vernetzung von Informationen und Akteuren zu befördern.

Untersuchungsansatz

Quelle: Schinke, IOER
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Dem IÖR obliegt in diesem Projekt die Aufgabe, Ansätze zur Abschätzung der möglichen Folgen von hochwasser- und starkniederschlagsinduzierte Überflutungsereignisse für Gebäude, Landnutzungen sowie Verkehrs- und Gewässerinfrastrukturen zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln sowie Effekte der Vorsorge aufzuzeigen. Durch Systematisierung und Klassifizierung werden Vorsorgeoptionen in einen Maßnahmenkatalog sowie in ein webbasiertes Informationssystem überführt, um die Wirkungen der Maßnahmen aufzeigen und Empfehlungen zur Umsetzung vorschlagen zu können. Die entwickelten Ansätze werden darüber hinaus grenzübergreifend in Sachsen und Tschechien getestet.