StepKlima 2.0

Qualifizierungsansätze zur Fortschreibung des Stadtentwicklungsplans (StEP) Klima 2.0

Hintergrund und Ziel

Der Stadtentwicklungsplan (StEP) Klima 2.0 wurde im Dezember 2022 vom Senat beschlossen und schreibt seine frühere Fassung aus dem Jahr 2011 sowie den StEP Klima KONKRET fort. Die Fortschreibung ist mit Aufgaben verbunden, die sich in zwei Themenblöcke gliedern:

  1. Analyse der Stadtentwicklungsplanung zur stärkeren Berücksichtigung von Klimaaspekten,
  2. Entwicklung einer überschlägigen stadtstrukturellen Bilanz von Treibhausgasemissionen.

Der Beitrag des IÖR liegt im Bereich 2, der Konzeptionierung einer überschlägigen stadtstrukturellen Bilanz von Treibhausgasemissionen mit dem Fokus auf nutzungsbedingten (direkten) und materialinduzierten (grauen) Emissionen bei Neubau und Sanierung. Die Bearbeitung erfolgt gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg in drei Arbeitsschritten. Das übergeordnete Ziel bildet dabei die Konzeption und überschlägige Bilanzierung einer stadtstrukturellen Treibhausgasemissionen-Bilanz im Land Berlin.

Aufgaben

Die Konzeptionierung einer überschläglichen THG-Bilanz für Berlin umfasst drei Aufgaben:

  1. Recherche und Analyse von Referenzen einer praktizierten stadtstrukturellen Treibhausgasbilanzierung in der Stadtentwicklungsplanung sowie relevante Ansätze für deren Konzeption über Berlin hinaus
  2. Recherche und Analyse von bestehenden Aktivitäten und Ansätze im Land Berlin
  3. Konzeption einer möglichen stadtstrukturellen Treibhausgasemissionen-Bilanz

Arbeitsstand und Ergebnisse

Das Konzept einer THG-Bilanzierung wurde als einfacher praktikabler Ansatz aufgebaut. Dieses liefert Kennzahlen zu direkten (nutzungsbedingten) sowie grauen (materialbedingten) Emissionen, berücksichtigt die Sanierung (Ist-Zustand und modernisiert) sowie den Neubau und bezieht sich auf die in Berlin vorhandenen Stadtstrukturtypen. Die Kennzahlen werden in einer übersichtlichen Matrixstruktur als Monitoringgrundlage zusammengestellt, die die Daten zu direkten und grauen Emissionen für Sanierung und Neubau mit den Stadtstrukturtypen verschneidet.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.