SPOT

Soziale und innovative Plattform zum Kultur-Tourismus und seine Potentiale zur Vertiefung der europäischen Annäherung

Das internationale Verbund-Projekt SPOT wird im Rahmen des EU-Förderprogrammes Horizon 2020 durchgeführt. Im Zeitraum 2020-2022 werden Fallstudien aus 15 Ländern untersucht.

Das Ziel besteht in der Schaffung einer innovativen Plattform des Kulturtourismus, die Akteure aus unterschiedlichen Handlungsfeldern und auf verschiedenen Maßstabsebenen zusammenführt, inspiriert und befähigt, regionale Identitäten, Destinationen und Attraktionen zu entwickeln. Damit trägt das Projekt zur Vertiefung des gesellschaftlichen Verständnisses der Besonderheiten europäischer Kulturregionen bei. Insbesondere soll ein besseres Verständnis für den Zusammenhang zwischen Kulturtourismus und Kulturlandschaft entwickelt werden.

Das Projektgebiet in Deutschland umfasst die Amtsgemeinde Lieberose/Oberspreewald in der Niederlausitz. Das Interesse des IÖR besteht darin, einen konzeptionellen Ansatz zum Verhältnis von kulturellen Ökosystemleistungen und landschaftsbezogenen Tourismus am Beispiel der Lausitz zu entwickeln.

Von August bis Oktober 2020 wurden Befragungen von Besuchern und Einwohnern sowie  Interviews mit Unternehmern in der Lausitz/Brandenburg (Amtsgebiet Lieberose/Oberspreewald) durchgeführt. Während der Erstellung der Fragebögen wurde das Projekt von der COVID-19-Pandemie eingeholt. Aus diesem Grund wurden auch einige Fragen zum Reiseverhalten während der Pandemie hinzugefügt. Im Ergebnis der Befragung entstand ein erster Forschungsbericht "Kulturtourismus im ländlichen Raum: Ergebnisse einer Besucher- und Einwohnerbefragung im Amtsbereich Lieberose/Oberspreewald (Brandenburg) im Corona-Jahr 2020".

Die Interviews der Unternehmen befinden sich derzeit in der Auswertung.
Die Umfrageergebnisse des Jahres 2020 aus dem Amt Lieberose-Oberspreewald stehen ab sofort in einer Online-Broschüre frei zum Herunterladen zur Verfügung.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Das Institut wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.