Forschungsbereich:
Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalentwicklung

SCHADOS

Möglichkeiten und Grenzen quantitativer Schadensabschätzungen für Einwirkungen durch Sommerhitze, Starkregen und Hagelschlag auf Gebäude

Das Projekt SCHADOS untersucht die verfügbaren Methoden sowie die Möglichkeiten und Grenzen zur Entwicklung quantitativer Schadensabschätzungen für die Einwirkungen durch Starkregen, Sommerhitze und Hagelschlag auf Gebäude. Unter dem Begriff "Schaden" adressieren die Untersuchungen sowohl direkte physische Schäden an Bausubstanz, Haustechnik und Inventar als auch unzumutbare Beeinträchtigungen für die Nutzer wie langfristig überhöhte Raumtemperaturen. Innerhalb des Projektes werden zunächst für jede betrachtete Einwirkung diejenigen bau- und haustechnischen Verletzbarkeitsmerkmale am Gebäude erarbeitet, welche im Ereignisfall das Schadensausmaß und die Schadensintensität wesentlich beeinflussen. Parallel dazu werden die schadenauslösenden Wirkungen der benannten Einwirkungen; einschließlich der relevanten Bemessungsparameter, detailliert herausgearbeitet. Darauf aufbauend werden im zweiten Teil des Projektes für jede betrachtete Einwirkung die Möglichkeiten und Grenzen bei der Entwicklung einwirkungsspezifischer Schadensprognosen (für physische Schäden) und ggf. Schadensfunktionen (unter Einbeziehung monetärer Aspekte) untersucht. Dabei wird die Vielfalt der in der Praxis vorliegenden Gebäudetypen und Baukonstruktionen exemplarisch betrachtet. Auch auf die methodischen Unsicherheiten der Prognosen wird eingegangen.

Im Ergebnis des Projektes SCHADOS wird für die drei Einwirkungen durch Sommerhitze, Starkregen und Hagel herausgearbeitet, mit welchen Methoden und in welcher erwartbaren Präzision zukünftig synthetische Vulnerabilitätsanalysen für betroffene Siedlungsräume zu erarbeiten sind. Weiterhin wird für jede der Einwirkungen aufgezeigt, nach welcher Methodik und in welchem Umfang zukünftig monetäre Schadensabschätzungen vorgenommen werden können.

www.ioer.de

Laufzeit

01/2013 – 12/2016


Ansprechpartnerin

Dr. -Ing. habil.
Regine Ortlepp

Tel. + 49 (0)351 4679 246
R.Ortlepp[im]ioer.de


Partner

TU Dresden, Institut für Baukonstruktion; Building Research Establishment (BRE), Watford und Glasgow; TU Hamburg-Harburg, Institut für Wasserbau; TU Dresden, Institut für Klimatologie und Meteorologie; Universität Regensburg, Institut für Immobilienwirtschaft; Universität Politecnica de Madrid, School of Civil Enginiering