Forschungsbereich:
Ressourceneffizienz von Siedlungsstrukturen

KartAL I

Kartierung des anthropogenen Lagers in Deutschland zur Optimierung der Sekundärrohstoffwirtschaft

Kurzbeschreibung des Vorhabens, Ziele und die grundsätzliche Vorgehensweise:

Ziel des Projektes war es, das derzeitige anthropogene Stofflager in Deutschland, dessen Größe und Zusammensetzung zu quantifizieren. Dabei wurden die verschiedenen Stofflager – langlebige Güter der Produktion und des Konsums, bebaute Umwelt in Form von Infrastrukturen und Gebäuden sowie Deponien – erhoben und nach Materialfraktionen differenziert.

In Form von Input-Output-Bilanzen können nun auch die Dynamik des anthropogenen Lagers und dessen Veränderungsprozesse (Zusammensetzung, Angebot usw.) dargestellt werden. Darüber hinaus wurde ein Konzept entwickelt, das dazu dienen kann, ein langfristiges Monitoring des anthropogenen Lagers aufzubauen. Per Fortschreibung der Ergebnisse könnte so die Entwicklung des Materialbestandes im Auge behalten werden.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und der Firma INTECUS aus Dresden bearbeitet.

Der Projektbericht steht auf der Internetseite des Umweltbundesamtes (UBA) zum Herunterladen bereit.

Auf Basis der Projektergebnisse entstehen aktuell eine Datenbank und ein dynamisches, fortschreibbares Bestandsmodell. Das Modell soll Prognosen über die künftige Entwicklung von Sekundärrohstoffen aus langlebigen Gütern ermöglichen und damit der Planung von Urban Mining-Aktivitäten dienen. Auch an diesem Forschungsvorhaben (KartAL II) ist das IÖR beteiligt.


 

Projektstruktur
www.ioer.de

Laufzeit

10/2012 – 03/2014

Partner

Wuppertal Institut,
intecus dresden

Finanzierung

DM-Geber: UBA

Projektbericht

Die Ergebnisse stehen auf der Internetseite des UBA  zum Herunterladen bereit.