Forschungsbereich:
Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung

Hoyerswerda 2050

Quelle: IÖR

m Wettbewerbsbeitrag der Stadt Hoyerswerda beim gewonnenen bundesweiten Wettbewerb "Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen" wurden die im Stadtumbaukonzept möglichen Varianten der zukünftigen Entwicklung des Stadtgebiets Neustadt aufgezeigt. Der gewählte Prognosehorizont bis zum Jahr 2035 ging dabei deutlich über die zeitliche Reichweite des bestehenden INSEK/SEKo hinaus. Der Lehrstuhl Stadttechnik der BTU Cottbus hat ein weiterführendes Konzept zur Entwicklung der Neustadt Hoyerswerda bis zum Jahr 2050 hinsichtlich der zukünftigen Stadtstruktur, der energetischen Versorgung und des Angleichens weiterer Ver- und Entsorgungssysteme erarbeitet. Als Basis dafür wurde ein solides Fundament aus Bevölkerungs- und Haushaltsprognosen bis 2035 und für langfristige Strategien bis 2050 benötigt. Der Prognosehorizont bis 2050 war insbesondere wegen der investiven Entscheidungen für Netze und Anlagen, die in den nächsten Jahren anstehen, notwendig. Das Dresdner Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. (IÖR) hat in den letzten Jahren eine Reihe von Prognoseansätzen entwickelt, welche die Grundlage für die Berechnungen bildeten. Im Rahmen der vertiefenden Untersuchung hat das IÖR eine Analyse der demographischen Entwicklung für die Gesamtstadt und 5 ausgewählte Erhebungsbezirke vorgenommen. Dabei wurde eine Differenzierung nach ausgewählten Altersgruppen und darauf aufbauend eine Vorausschätzung der Haushalte nach ausgewählten Haushaltstypen erarbeitet. Die Vorausberechnungen sind in Form von Varianten erarbeitet worden.

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Laufzeit

02/2010 - 11/2010

 

Kontakt

Dipl.-Ing. Daniel Eichhorn
Tel. +49 (0)351 4679 267
D.Eichhorn[im]ioer.de


Finanzierung

Lehrstuhl für Stadttechnik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus