Forschungsbereich:
Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung

Prognose- und Monitoringsystem Brandenburg

Quelle: IÖR
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In dem Projekt wurde ein einfach handhabbares Prognosemodell zur Leerstands- und Wohnungsneubaupotenzialabschätzung auf Landes- und Teilraumebene erstellt sowie mit verfügbaren Daten ein Trend- und Monitoringsystem für Städte entwickelt. Die Erstellung erfolgte im Rahmen des vom brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung geförderten Gutachtens "Qualifizierung der Datenbasis für Stadtumbau und Wohnungsmärkte".

Bisherige Nachfrage- und Angebotsentwicklungen seit den 1990er Jahren - geprägt durch z.T. hohe regionale Bevölkerungsverluste sowie einer starken Neubautätigkeit v.a. im suburbanen Raum - haben in einigen Wohnungsteilmärkten in Ostdeutschland zu erheblichen Wohnungsleerständen geführt. Diese hohen Wohnungsleerstände bedrohen die lokale Wohnungswirtschaft in ihrer Wirtschaftlichkeit und führen zu infrastrukturtechnischen und weiteren Stadtentwicklungsproblemen. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2001 das Bundes- und Länderförderprogramm "Stadtumbau Ost" ins Leben gerufen, um die hohen Leerstände zumindest teilweise abzubauen.

Im Rahmen des Projektes wurde die Frage beantwortet, ob die zukünftig zu erwartenden Nachfrageentwicklungen weiterhin ein Eingreifen des Staates in den Wohnungsmarkt notwendig machen und wie hoch die Leerstände unter den gesetzten Annahmen ausfallen werden.

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Laufzeit

11/2007-07/2008

 

Kontakt

Dipl.-Ing. Daniel Eichhorn
Tel. +49 (0)351 4679 267
D.Eichhorn[im]ioer.de


Finanzierung

Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR)


Partner

Geoware GmbH Neubrandenburg;
Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle (isw)