Forschungsbereich:
Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung

Objekterkennung aus schienenfahrzeuggebundenen Lasermessungen

Quelle: R. Hecht/IÖR

Hochgenaue Sensoren (flugzeuggetragene/air-borne Laserscanner (ALS) und digitale Luftbildkameras mit Inertial-Measurement-Units (IMU)) in Verbindung mit der Möglichkeit der Nutzung von DGPS-Referenzstationen (Differential Global Positioning System) stellen neue Datenquellen bereit, die sich für eine Vielzahl großmaßstäbiger Anwendungen eignen. Im Rahmen des Projektes soll deren Nutzung als Auswertungsgrundlage für Bahninfrastrukturanlagen und deren räumlich benachbarter Umgebung getestet werden. Im Zentrum der Untersuchung steht die weitgehend automatisierte Verarbeitung solcher Daten unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit.

Inhaltliche Aufgabe des aktuellen Projektes ist das Testen der Übertragbarkeit von Methoden der Objekterkennung. Dabei sollen bereits entwickelte Verfahren auf neue Datenbestände angewendet werden. Diese Daten stammen aus schienenfahrzeuggetragenen/rail-borne Laserscannern (RLS) und zeichnen sich durch eine extrem hohe Punktdichte aus. Aufgrund der Ausdehnung von Eisenbahnnetzen ergeben sich sehr große Datenmengen. Diese können nur innerhalb einer räumlichen Datenbank bearbeitet werden. Zunächst werden daher die verschiedenen Methoden aus den Bereichen digitale Bildverarbeitung, Bildsegmentierung und Objekterkennung in die Datenbankumgebung implementiert. Anschließend wird deren Leistungsfähigkeit, Ergebnisgüte und Automatisierungsgrad getestet und ausgewertet.

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Laufzeit

05/2012-04/2013



Ansprechpartner

Dr. rer. nat. Marco Neubert
Tel. +49 (0)351 4679 274
M.Neubert[im]ioer.de