Forschungsbereich:
Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalentwicklung

SMARTeST

Smart Resilience Technologies, Systems and Tools

Das Projekt SMARTeST aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm zielt auf die Entwicklung und Validierung innovativer Methoden, Verfahren und Instrumente zur Erhöhung der Resilienz von Gebäuden und Einrichtungen der urbanen Infrastruktur gegenüber Überflutungen.

Im Hochwasserrisikomanagement gewinnt der Resilienz-Ansatz zunehmend an Bedeutung, da er auf die Reduzierung der Exposition und Vulnerabilität von Rezeptoren fokussiert. Im Projekt SMARTeST erfolgt auf der Grundlage systematischer Vulnerabilitätsanalysen in mehreren europäischen Untersuchungsgebieten die Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung der Vulnerabilität von Siedlungsgebieten.

Entsprechend den genannten Zielen werden zunächst technische Lösungen sowohl für Neubaumaßnahmen als auch für bereits existierende Strukturen erarbeitet und erprobt, welche die negativen Konsequenzen von Überflutungen mindern. Mit Hilfe weiterentwickelter, räumlich hochaufgelösender Schadenssimulationsmodelle werden die konzipierten Resilienz-Maßnahmen hinsichtlich ihrer Effizienz bewertet.

Darüber hinaus beinhaltet das Projekt die Entwicklung von Entscheidungshilfewerkzeugen sowie die Weiterbildung von Akteuren relevanter Fachdisziplinen und Entscheidungsträgern, um die effektive und umfassende Anwendung der Ergebnisse in der Praxis zu gewährleisten.

www.ioer.de

Laufzeit

01/2010 - 12/2012

 

Ansprechpartnerin

Dr. -Ing. habil. Regine Ortlepp
Tel. + 49 (0)351 4679 246
R.Ortlepp[im]ioer.de


Drittmittel

EU 7. RP