Wie kann der Wandel zur klimaneutralen Stadt gelingen und welche Rolle spielen dabei der Wissensaustausch und das Zusammenwirken vieler Akteure aus diversen stadtgesellschaftlichen Bereichen? Vier Jahre lang hat das Projekt TRUST diese Frage in der Stadt Görlitz bearbeitet. Unter Federführung des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) haben in dem Projekt zahlreiche Görlitzerinnen und Görlitzer intensiv zusammengearbeitet, um die Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Die Erfahrungen sind in verschiedenen Publikationen dokumentiert. Sie sollen dabei unterstützen, den Weg…
Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Bis 26. April können Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Praxis Beiträge einreichen.
Die Förderung des IÖR in Dresden durch Bund und Länder soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Das empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf Basis der aktuellen Evaluierung des Institutes durch externe Gutachter*innen. Die entsprechende Stellungnahme hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nach seiner Sitzung am 3. Dezember in Berlin veröffentlicht. Die erneute Überprüfung der Fördervoraussetzungen kann nach dem Regelturnus von sieben Jahren erfolgen.
„Flächen für Wohnungsbau müssen dort gesucht werden, wo sie auch gebraucht werden“: Stadtforscher*innen des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung fordern eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Wohnungsbaudebatte. In einem gemeinsamen Fachkommentar kritisieren sie die pauschale Forderung nach immer mehr Bauland als zu kurzsichtig.
Wie kann Forschung so gestaltet werden, dass sie nicht nur Ergebnisse liefert, sondern auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit den Weg dorthin transparent aufzeigt? Das IÖR-FDZ, das Forschungsdatenzentrum des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gibt darauf mit neu veröffentlichten, interaktiven Trainingsmaterialien eine praktische Antwort. Unter dem Titel „Exploring Spatial and Biodiversity Data with Python and JupyterLab“ stellt das Team des IÖR-FDZ einen vollständigen, reproduzierbaren Workflow für die räumliche Datenanalyse zur Verfügung.
Eine internationale Konferenz in Berlin erörtert Hemmnisse, Potenziale und Perspektiven für den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft.
Mit der Veröffentlichung erster Forschungsdatensätze startet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sein Forschungsdaten-Repositorium „ioerDATA“. Damit ermöglicht das IÖR den leichten Zugang zu einer Auswahl seiner Forschungsergebnisse. Das Angebot stellt einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Transformation von Städten und Regionen dar. Denn die einmal generierten Daten können unterschiedliche Akteure aus Wissenschaft und Praxis für ihre Arbeit nutzen, etwa in der Stadt- und Regionalplanung oder in den Nachhaltigkeitswissenschaften.
Türen auf in Görlitz für „Probewohnen meets DZA“. Drei Wohnungen stehen in der Neißestadt ab Mai offen für neue Mitarbeitende des gerade entstehenden Großforschungszentrums. Für den Aufbau des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) ist der Zuzug von Fachkräften aus dem In- und Ausland unabdingbar. Denn Spitzenforschung benötigt Impulse von außen. Zugleich braucht die Stadt Görlitz neue Einwohnerinnen und Einwohner, um dem Leerstand zu begegnen. Das Projekt ist eine Kooperation von DZA und Interdisziplinärem Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) sowie weiteren Partnern in Görlitz.
Der Bausektor ist einer der größten Umweltsünder weltweit. Er ist verantwortlich für den enormen Verbrauch natürlicher Ressourcen und den Ausstoß großer Mengen an Treibhausgasen. Zugleich erzeugt er viele Tonnen Bauabfälle. Soll sich dies ändern, müssten unter anderem mehr Baumaterial recycelt und Bauteile wiederverwendet werden. Mit dem „Materialkataster Deutschland“ liefern Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) nun eine wichtige Grundlage für eine solche Kreislaufführung im Baubereich. Erstmals stehen damit Informationen zur Zusammensetzung und zur Verteilung…
Mit einer Auftaktkonferenz im polnischen Zgorzelec fiel am 3. Dezember der offizielle Startschuss für das von der Europäischen Union geförderte Projekt „TriLand – Grenzüberschreitendes Transformationszentrum | Transgraniczne Centrum Transformacji“. Grußworte von Regierungsvertretern aus Sachsen, Niederschlesien und Nordböhmen machen deutlich, wie wichtig das Projekt-Thema ist: die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Entwicklung des Dreiländerraumes. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wirkt in dem Projekt mit seinem in Görlitz ansässigen…
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.