Pressemitteilungen

Foto: B. Knoop, IHI Zittau/IZS Görlitz

Blick auf ein bunt gestaltetes Garagentor mit der Aufschrift #Zukunfsvisionen.

Der Denksalon in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Schrumpfung und Transformation – Mehr Raum für Nachhaltigkeit und Resilienz in Städten und Regionen?“. Am 1. und 2. Oktober lädt das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) traditionell in das Schlesische Museum zu Görlitz ein, um aktuelle Herausforderungen und Potenziale schrumpfender Städte und Regionen zu diskutieren. Die Anmeldung ist bis zum 18. September 2026 möglich.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Eine Illustration (Zeichnung) zum Thema der Tagung. Sie besteht aus verschiedenen kleinen Piktogrammen.

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Den Start macht am 22. September die Summer School für Promovierende zum Thema der Tagung, ausgerichtet von der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS). Das Programm der Tagung ist online, die Anmeldung bis 13. September möglich.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Blick auf die historische Front des Reichtagsgebäudes in Berlin.

Im Mai 2026 hat das Bundeskabinett die Formulierungshilfe für ein Bundeserprobungsgesetz beschlossen. In Stellungnahmen zum geplanten Gesetz fordern sowohl das bundesweite Netzwerk „Reallabore der Nachhaltigkeit“ wie auch die Gesellschaft für Transdisziplinäre und Partizipative Forschung (GTPF) Nachbesserungen. Das IÖR ist Mitglied beider Organisationen, war an der Erarbeitung der Stellungnahmen beteiligt und unterstützt die Forderungen.

Foto: P. Pradhan

Das Bild zeigt unterschiedlich große Blumenkästen aus Holz und Kunststoff, darin wachsen verschiedene Gemüse und Kräuter.

Eine neue Studie von Forschern aus den Niederlanden und Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass urbane Landwirtschaft in europäischen Städten jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse produzieren könnte. Dies entspräche etwa einem Drittel der derzeitigen Gemüseproduktion in der Region. Die in der Fachzeitschrift „Sustainable Cities and Society“ veröffentlichte Studie analysiert systematisch das Potenzial urbaner Landwirtschaft für 840 Städte in 30 europäischen Ländern.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Drei Stapel mit Broschüren aus dem Projekt TRUST liegen auf einem Tisch.

Wie kann der Wandel zur klimaneutralen Stadt gelingen und welche Rolle spielen dabei der Wissensaustausch und das Zusammenwirken vieler Akteure aus diversen stadtgesellschaftlichen Bereichen? Vier Jahre lang hat das Projekt TRUST diese Frage in der Stadt Görlitz bearbeitet. Unter Federführung des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) haben in dem Projekt zahlreiche Görlitzerinnen und Görlitzer intensiv zusammengearbeitet, um die Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Die Erfahrungen sind in verschiedenen Publikationen dokumentiert. Sie sollen dabei unterstützen, den Weg…

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Die Anmeldung ist ab Ende Mai möglich.

Foto: S. Schwarz/IÖR-Media

Blick von oben auf verschiedene Gebäude und eine Straße umgeben von Grün

Die Förderung des IÖR in Dresden durch Bund und Länder soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Das empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf Basis der aktuellen Evaluierung des Institutes durch externe Gutachter*innen. Die entsprechende Stellungnahme hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nach seiner Sitzung am 3. Dezember in Berlin veröffentlicht. Die erneute Überprüfung der Fördervoraussetzungen kann nach dem Regelturnus von sieben Jahren erfolgen.

Foto: marcus fehse – aeronauten, berlin

Blick auf eine Siedlung mit neugebauten Mehrfamilienhäusern am Rande einer Großstadt.

„Flächen für Wohnungsbau müssen dort gesucht werden, wo sie auch gebraucht werden“: Stadtforscher*innen des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung fordern eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Wohnungsbaudebatte. In einem gemeinsamen Fachkommentar kritisieren sie die pauschale Forderung nach immer mehr Bauland als zu kurzsichtig.

Foto: Braden Collum/Unsplash

Arme und Beine eines Läufers in Startposition. In der rechten Hand ist ein Staffelstab zu sehen.

Wie kann Forschung so gestaltet werden, dass sie nicht nur Ergebnisse liefert, sondern auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit den Weg dorthin transparent aufzeigt? Das IÖR-FDZ, das Forschungsdatenzentrum des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gibt darauf mit neu veröffentlichten, interaktiven Trainingsmaterialien eine praktische Antwort. Unter dem Titel „Exploring Spatial and Biodiversity Data with Python and JupyterLab“ stellt das Team des IÖR-FDZ einen vollständigen, reproduzierbaren Workflow für die räumliche Datenanalyse zur Verfügung.

Illustration: A. Paßens/IRS

Weiße gekleidete Menschen vor orangenem Hintergrund, blaue Quadrate stellen ihre Köpfe dar.

Eine internationale Konferenz in Berlin erörtert Hemmnisse, Potenziale und Perspektiven für den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.