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Evaluierung des IÖR

23. Dezember 2004

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wurde im Jahr 2003 durch eine wissenschaftliche Evaluierungskommission auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Auf dieser Grundlage empfahl der Senat der Leibniz-Gemeinschaft am 25. November 2004 die uneingeschränkte weitere Förderung des IÖR. Die Evaluation der 80 Leibniz-Einrichtungen, zu denen auch das IÖR gehört, erfolgt in regelmäßigen Abständen.

In der Stellungnahme des Senats wird dargelegt, dass das IÖR überregionale Bedeutung habe und von gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse sei. Das IÖR arbeitet in einem nicht nur für die neuen Länder hochaktuellen Forschungsgebiet, das durch Themen wie z. B. Stadt- und Regionalentwicklung unter den Bedingungen von Bevölkerungsverlusten und ökonomischer Stagnation, ressourceneffizientem Bauen und Wohnen gekennzeichnet werden kann.

Es verfüge außerdem über hoch motiviertes und qualifiziertes Personal. Dabei habe es als ?lead partner? in EU-Projekten, durch Kooperationsabkommen mit Partneruniversitäten und Forschungsinstituten sowie durch den Aufbau von Forschungsnetzwerken eine herausragende Stellung erlangt. Das IÖR sei dabei ein Motor der internationalen, vor allem europäischen Ausrichtung der Regionalforschung in Deutschland.

Bernhard Müller, Direktor des IÖR, zeigte sich über diesen Erfolg erfreut, der nicht nur den Forschungsstandort Dresden, die Kooperation mit der TU Dresden, sondern auch die Raumwissenschaften insgesamt stärke. ?Die positive Evaluierung für die nächsten Jahre ermöglicht es uns, zusammen mit unseren Partnern den erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten?, so Bernhard Müller, der Ende des Jahres auch zum wissenschaftlichen Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft gewählt wurde.