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Dresdner wird Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft

22. Dezember 2004

Auf der 10. Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft im November in Berlin wurde Prof. Dr. Bernhard Müller, Direktor des
Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), zu einem der beiden wissenschaftlichen Vizepräsidenten der Leibniz-Gemeinschaft gewählt. Müller übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Prof. Dr. Ekkehard Nuissl, der als wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung nach drei Amtszeiten nicht mehr zur Verfügung stand.


Bernhard Müller ist seit 1993 Professor an der Technischen Universität Dresden und seit 1997 Direktor des IÖR. Im Jahr 2003 wurde er außerdem zum stellvertretenden Sprecher der Sektion B (Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften) der Leibniz-Gemeinschaft gewählt.

Im Hinblick auf seine neue Aufgabe als Vizepräsident stehe für Müller die weitere Etablierung der Leibniz-Gemeinschaft im Wissenschaftssystem als vernetzte Struktur von selbstständigen Forschungseinrichtungen im Zentrum. Wichtige Komponenten dabei seien die weitere Profilbildung, der Ausbau der dezentralen Struktur und die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Unter der Leitung von Müller hat sich auch das IÖR mit seinen rund 100 Mitarbeiter aus 15 Disziplinen erfolgreich weiter entwickelt. Es ist eines der größten raumwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland.

Der Leibniz-Gemeinschaft gehören 80 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung mit 12 500 Mitarbeitern an. Der Gesamtetat beträgt rund 950 Millionen Euro (www.leibniz-gemeinschaft.de).