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Größtes Netzwerk der landschaftsbezogenen Umweltforschung in Deutschland gegründet

17. Mai 2004

Der globale Wandel stellt neue Herausforderungen an die nachhaltige Entwicklung in Forschung und Praxis. Fünf große ostdeutsche Forschungseinrichtungen, darunter das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gründeten am 13. Mai 2004 das ?Deutsche Netzwerk für landschaftsbezogene Umweltforschung (DNLU)?. Die Einrichtungen repräsentieren über 1500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft, die eine Vielzahl von Forschungsgebieten abdecken, u. a. Klimawandel, Wasserhaushalt, Böden, Biodiversität, ländliche Räume, urbane Landschaften, Mobilität sowie Gesellschaft und Umweltpolitik.

Das Netzwerk will die Wissenschaft und Forschung im Bereich der landschaftsbezogenen Umweltforschung bündeln sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis fördern. Dazu werden gemeinsame Strategien der Umweltforschung und des Wissens- und Technologietransfers erarbeitet sowie in nationalen und internationalen Forschungsvorhaben umgesetzt. Dies geschieht in Kooperation mit weiteren außeruniversitären wie universitären Forschungseinrichtungen. Weiterhin wird eine verstärkte Förderung der Ausbildung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Standort Deutschland angestrebt. Eine verstärkte Kommunikation mit der Wirtschaft, Politik und den Bürgern soll die Information über Forschungsergebnisse und ihre Umsetzung in der Praxis beschleunigen.

Als Forschungsinstitute sind beteiligt: Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, der Forschungsverbund Berlin e. V., das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V., das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e. V., das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e. V. und das UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH.