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21.02.2008

Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung mit neuem Corporate Design

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) präsentiert sich ab sofort mit neuem Corporate Design. Die neue Außendarstellung der raumwissenschaftlichen Forschungseinrichtung soll auch die Zugehörigkeit zur Leibniz-Gemeinschaft unterstreichen.

Ein vollständig überarbeiteter Außenauftritt gibt dem gesamten Institut ein neues Gesicht. Faltblätter, Broschüren, Poster, Geschäftsausstattung und Online-Auftritt erscheinen ab sofort unverwechselbar und in einheitlichem Design. Herzstück des Corporate Designs ist das neu entwickelte IÖR-Logo, zwei ineinander greifende Quadrate in grün-blau-grauer Farbgestaltung. Die Gestaltung lehnt sich an das Logo und Gesamterscheinungsbild der Leibniz-Gemeinschaft an. "Wir bekennen uns mit unserem neuen Corporate Design klar zur Leibniz-Gemeinschaft", erklärt Prof. Dr. Bernhard Müller, Direktor des IÖR und wissenschaftlicher Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft. Entwickelt wurde das Corporate Design von der Bonner Agentur Iserundschmidt, die schon den Außenauftritt der Leibniz-Gemeinschaft gestaltete.

?Ich wünsche mir, dass sich das neue Design schnell etabliert und uns als großes raumwissenschaftliches Forschungsinstitut deutlich erkennbar macht", sagt Müller. Eine professionelle Außendarstellung leiste dazu einen entscheidenden Beitrag. "Im Mittelpunkt stehen aber weiterhin die wissenschaftlichen Inhalte und die Qualität unserer Forschung?, so Müller weiter. Das IÖR hat dazu seine Forschungstätigkeit weiter profiliert. Die seit 2008 neu eingerichteten vier Forschungsschwerpunkte "Umweltqualität in Städten und Regionen", "Ressourceneffizienz von Siedlungsstrukturen", "Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalentwicklung" sowie "Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung" knüpfen nahtlos an die bisherigen Arbeiten an. Darüber hinaus setzt sich das IÖR weiterhin insbesondere mit ökologischen Belangen in der Entwicklung von Grenzräumen sowie mit Transformationsprozessen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa auseinander. In Zukunft zeigt das IÖR aber auch im außereuropäischen Raum deutlicher Flagge.

Das IÖR mit Sitz in Dresden ist eine vom Bund und dem Freistaat Sachsen gemeinsam finanzierte Forschungseinrichtung mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wissenschaftler des IÖR erforschen die Anforderungen an eine nachhaltige Regional-, Stadt- und Landschaftsentwicklung. Sie untersuchen die Wirkungszusammenhänge zwischen Raumnutzungen und natürlicher Umwelt, bewerten Strategien und entwickeln Ansätze für eine dauerhaft-umweltgerechte Raumentwicklung - sowohl im nationalen, als auch im europäischen und internationalen Kontext. Dabei spielen der Klimawandel und der demographische Wandel und ihre Auswirkungen auf die künftige Umwelt- und Raumentwicklung eine große Rolle. Die Ergebnisse dienen Akteuren aus Politik und Gesellschaft als wichtige Entscheidungsgrundlage für planerisch-politisches Handeln.