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10.03.2021

Wissenschaftlerin des IÖR in Zukunftsbeirat Innovation berufen

Dr. Juliane Mathey, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Expertin für biologische Vielfalt, gehört dem neu gegründeten Zukunftsbeirat Innovation an. Wolfram Günther, Sächsischer Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) hat den Beirat ins Leben gerufen. Er soll das Ministerium dabei unterstützen, Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten. Am 8. März tagte der Zukunftsbeirat erstmals.


junge Pflanze in der Hand

(Foto: Nico Wall auf Pixabay)

Pressemitteilung des Sächsischen Ministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft vom 9. März 2021

Zukunftsbeirat Innovation tagt zum ersten Mal

Günther: »Kreative Ideen und Innovationen sind Schlüssel für eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft«

Innovative Technologien, soziale Innovationen und kreative Ideen sollen im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft mit einem neuen Instrument noch stärker in den Fokus gerückt werden. Hierfür hat Minister Wolfram Günther den Zukunftsbeirat Innovation ins Leben gerufen. Der Beirat tagte erstmals am Montag (8.3.) und diskutierte dabei unter anderem das künftige Innovationskonzept des Ministeriums.

Anlässlich der virtuellen Sitzung betonte Günther: »Die Folgen des Klimawandels und der Biodiversitätskrise werden immer offensichtlicher. Deshalb brauchen wir einen zügigen Wandel hin zum kreislauforientierten, nachhaltigen Wirtschaften. Gesellschaft und Wirtschaft stehen mit kreativen Ideen, sozialen Innovationen und innovativen Technologien bereit. Politik und Verwaltung sind in der Verantwortung, diesen Input, den regulatorischen Rahmen und Fördermöglichkeiten zusammenzubringen, aber natürlich auch, ihre eigene Innovationsfähigkeit weiterzuentwickeln. Nachhaltigkeit ist eine breite gesellschaftliche Forderung und längst eine Standortfrage für Sachsen. Der Zukunftsbeirat Innovation wird Partner und Motor für unser Innovationskonzept sein.«

In den Beirat wurden die folgenden 15 Mitglieder berufen:

  • Frau Prof. Dr. Marlen Arnold, Professur BWL - Betriebliche Umweltökonomie und Nachhaltigkeit, Technische Universität Chemnitz
  • Herr Prof. Dr. Christian Calliess, Fachbereich Rechtswissenschaft, Freie Universität Berlin
  • Frau Prof. Dr. Christina Dornack, Professur für Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Technische Universität Dresden
  • Frau Judith Faller-Moog, Geschäftsführung, Bioplanete – Ölmühle Moog,
  • Frau Prof. Dr. Edeltraut Günther, Professur für BWL - Nachhaltigkeitsmanagement und Betriebliche Umweltökonomie, Technische Universität Dresden
  • Herr Prof. Dr. Thomas Herlitzius, Professur für Agrarsystemtechnik, Technische Universität Dresden
  • Herr Prof. Dr. Reinhard Loske, Präsident Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, Cusanus Hochschule Bernkastel-Kues
  • Frau Dr. Juliane Mathey, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden
  • Frau Claudia Miersch, Landesverband Nachhaltiges Sachsen e.V.
  • Herr Prof. Dr. Volker Quaschning, Fachbereich Regenerative Energiesysteme, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Herr Prof. Dr. Andreas Roloff, Professur für Forstbotanik, Technische Universität Dresden
  • Frau Prof. Dr. Catrin Schmidt, Professur für Landschaftsplanung, Technische Universität Dresden
  • Herr Prof. Dr. Knut Schmidtke, Direktor für Forschung, Extension & Innovation, Forschungsinstitut für biologischen Landbau Schweiz
  • Herr Prof. Dr. Alexander Starke, Direktor der Klinik für Klauentiere, Universität Leipzig
  • Herr Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Hintergrund:

Der Zukunftsbeirat Innovation ist ein beratendes Expertengremium und soll zweimal im Jahr tagen. Die Mitglieder werden vom Sächsischen Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft für drei Jahre berufen. Die ehrenamtlichen Beiratsmitglieder sollen das Haus zu allen Innovationsthemen unterstützen sowie die Schwerpunktsetzung des Hauses kritisch hinterfragen und eigene Ideen und Zukunftsthemen formulieren. Derzeit hat der Zukunftsbeirat Innovation 15 Mitglieder, die laufende Berufungsperiode endet im Dezember 2023.