Sie befinden sich hier: Presse/
29.10.2020

Abschlusskonferenz im EU-Projekt STRIMA II: Hochwasser, Starkregen, Dürren – Integriert handeln, Schäden vermeiden

Am 20. November stellt das EU-Projekt STRIMA II Ergebnisse aus mehreren Jahren Forschung rund um das deutsch-tschechische Hochwasserrisikomanagement vor. Die Veranstaltung findet virtuell statt. Wissenschaftler des IÖR präsentieren ihre Forschung zu Hochwasserschäden an kleinen Fließgewässern, Gebäuden sowie in der Landwirtschaft.


Logo des Projektes

Bereits seit 2013 und dem Vorgängerprojekt STRIMA I forschen Partner aus Sachsen und Tschechien zum Thema grenzüberschreitendes Hochwasserrisikomanagement. Nun stellen die Projektpartner ihre Forschungsergebnisse aus insgesamt fünf Jahren Projektlaufzeit vor. Ziel der Projekte STRIMA I und STRIMA II war und ist es, die Schadensvorsorge bei Hochwasser und Starkniederschlägen zu verbessern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien insbesondere auf kommunaler Ebene zu intensivieren.

Bei der Abschlusskonferenz werden unter der Überschrift "Hochwasser, Starkregen, Dürren – Integriert handeln, Schäden vermeiden" verschiedene Aspekte und Auswirkungen des Klimawandels im sächsisch-tschechischen Grenzraum thematisiert. Typische Schadensbilder an Wohngebäuden, Verkehrsinfrastrukturen und in der Landwirtschaft werden ebenso aufgezeigt, wie geeignete Vorsorgemaßnahmen und Hilfestellungen für Kommunen vorgestellt. Die Veranstaltung schlägt dabei auch einen Bogen zu verwandten Projekten und unterstützenden Angeboten für Kommunen.

Wissenschaftler des IÖR stellen Forschungsergebnisse zu den folgenden Themen vor:

  • Schadensabschätzung und Schadensminderung an kleinen Fließgewässern
  • Webtool zur Analyse von Hochwasserschäden und Minderungsmaßnahmen an Gebäuden
  • GIS-basierte Abschätzung von Hochwasserschäden an landwirtschaftlichen Nutzflächen

Die Abschluss-Konferenz am 20. November wird aufgrund der aktuellen Lage ausschließlich virtuell stattfinden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmendenzahl allerdings begrenzt. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Tschechisch (Simultan-Übersetzung) statt.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung bis 15.11.2020 

Kontakt im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)
Dr. Regine Ortlepp, E-Mail: R.Ortlepp[im]ioer.de
Dr. Reinhard Schinke, E-Mail: R.Schinke[im]ioer.de