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07.07.2020

Online-Debatte am 7. Juli: Die Stadt nach der Pandemie:
Wird die Stadt der Zukunft umweltfreundlicher?

In einer Online-Debatte gehen am 7. Juli, ab 17 Uhr MESZ Expert*innen aus Deutschland und Russland der Frage nach, welche Folgen die Corona-Pandemie für die Entwicklung von Städten mit sich bringt. Bei der Diskussion, die das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Moskau mit Partnern organisiert, diskutiert auch Professor Marc Wolfram, Direktor des IÖR.


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Die Corona-Krise hat die Luft in unseren Städten "gereinigt": Tiere laufen durch die verwaisten Straßen, in den Häfen entlang der Adria schwimmen wieder Delfine. Wie sehr helfen die Erfahrungen in der Pandemie und den mit ihr einhergehenden Einschränkungen das Leben in der Stadt zu "ökologisieren"? Werden die Städte grüner, kohlendioxidärmer und resilienter? Wie können neue Prozesse zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen?

Darüber diskutieren deutsche und russische Psycholog*innen, Urbanist*innen, Soziolog*innen und Wirtschaftsvertreter*innen.

Das Informationszentrum des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in St. Petersburg und das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Moskau in Partnerschaft mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) in St. Petersburg organisieren online eine Debatten-Reihe zum Thema "Die Stadt nach der Pandemie".

  • Prof. Dr. Marc Wolfram, Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR); Universitätsprofessor, Lehrstuhl für Raumentwicklung, Technische Universität Dresden; Sprecher der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) und Herausgeber der Open-Access-Zeitschrift Urban Transformations
  • Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel, Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, Wuppertal Institut
  • Prof. Dr. Sergej Bobylev, Lehrstuhlleiter an der ökonomischen Fakultät der Moskauer Staatlichen Lomonossov-Universität und Leiter des Zentrums für Bioökonomie und Öko-Innovationen der MSU
  • Ekaterina Labinskaja, Designerin
  • Maxim Titov, geschäftsführender Direktor des Forschungszentrums für Energiepolitik (ENERPO) der Europäischen Universität Sankt Petersburg
  • Ksenia Strelets, Dozentin am Institut für Ingenieur- und Bauwesen der Peter the Great St. Petersburg Polytechnic University.

Moderation: Umweltjournalistin Angelina Davydova

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Russisch mit Simultanübersetzung statt.

Weitere Informationen und Anmeldung