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11.06.2020

Befragung zur Hitzeanpassung von Haltestellen in Dresden

Noch bis 21. Juni können sich Interessierte an einer Online-Umfrage zum Thema "Anpassung von Dresdner Haltestellen an Sommerhitze" beteiligen. Die Befragung ist Teil des Projektes HeatResilientCity (deutsch: hitzeangepasste Stadt).


Logo des Projektes

Das Projektteam geht unter anderem der Frage nach, wie Haltestellen in Zukunft hitzeangepasst gestaltet werden können, um das Warten bei großer Hitze im Sommer angenehmer zu gestalten. Die Umfrage wird vom Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden durchgeführt, das Partner im Projekt HeatResilientCity ist. Neben dem Umweltamt wirken die Dresdner Verkehrsbetriebe AG und das ISP Erfurt an der Durchführung der Befragung mit.

Der Untersuchungsschwerpunkt liegt auf der Haltestelle „Julius-Vahlteich-Straße“ der Linien 6 und 7 in Dresden-Gorbitz. Die anonyme Befragung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Die Ergebnisse fließen in die laufende Planung zur hitzeangepassten Gestaltung der Haltestelle Julius-Vahlteich-Straße ein. Wenn sich die Maßnahmen bewähren (Akzeptanz, Optik, Pflege), planen die DVB, weitere Haltestellen entsprechend umzugestalten.

Hier geht es zur Online-Befragung

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden


Hintergrund
Das Projekt "HeatResilientCity" (Hitzeresiliente Stadt- und Quartiersentwicklung in Großstädten am Beispiel von Dresden und Erfurt) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Vorhaben der "Leitinitiative Zukunftsstadt" im Themenbereich "Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region" gefördert. Für die Laufzeit bis Anfang 2021 erhalten die Projektpartner insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Wissenschaftliche Partner sind das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Projektleitung), das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), das Institut für Hydrologie und Meteorologie der Technischen Universität Dresden und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Praxispartner sind das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, das Umwelt- und Naturschutzamt der Landeshauptstadt Erfurt sowie die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft (EWG) Dresden.

Weitere Informationen zum Projekt 


Kontakt im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)
Dr.-Ing. Regine Ortlepp
Dr. Janneke Westermann