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02.04.2020

RAINMAN: Abschlusskonferenz Anfang Mai abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die für den 6. Mai geplante Abschlusskonferenz im Projekt RAINMAN abgesagt werden.


Die Organisatoren und Projektpartner, zu denen auch das IÖR gehört, streben an, eine Fachveranstaltung zu den Projektergebnissen, gegebenenfalls in angepasster Form, zu einem späteren Zeitpunkt anzubieten.

Hintergrund

Bisher gehört Starkregen zu den unterschätzten Naturgefahren. Doch die Vergangenheit hat gezeigt: In Sachsen und anderen Regionen Europas führen Starkregenfälle immer wieder zu Überflutungen mit hohen Schäden. Welche Möglichkeiten es gibt, Vorsorge zu treffen, Risiken zu bewerten und Schäden zu minimieren? Diesen Fragen ist das Interreg-Central-Europe-Projekt RAINMAN in den vergangenen zwei Jahren nachgegangen. Die beteiligten Partner aus Deutschland, Österreich, Kroatien, Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn haben neue Instrumente und Methoden für einen besseren Umgang mit Starkregenereignissen entwickelt und in der Praxis erprobt.

Voraussichtlich ab Mai 2020 werden die neuen Instrumente und Methoden als RAINMAN-Toolbox online zur Verfügung stehen. Verantwortliche in Kommunen und Behörden können sie dann nutzen.

Im Interreg-Central-Europe-Projekt RAINMAN (Integrated Heavy Rain Risk Management) haben Partner aus sechs Ländern gemeinsam neue Werkzeuge und Methoden zur Bewertung und Reduzierung von Risiken und Schäden durch Starkregen entwickelt und erprobt. Das Projekt mit einer Laufzeit von Juli 2017 bis Juni 2020 wird durch das Interreg CENTRAL EUROPE Programm der Europäischen Union gefördert. Zu den Partnern gehören neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Projektleitung); das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung; das Umweltbundesamt, Österreich; das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Österreich; das Institut für Meteorologie und Wassermanagement – Nationales Forschungsinstitut, Polen; das Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft T. G. Masaryk, Tschechische Republik; die Region Südböhmen, Tschechische Republik; die Direktion für Wasserwesen Mittlere Theiß, Ungarn; und Croatian Waters, Kroatien.

Weitere Informationen auf der englischsprachigen Projekt-Website

Kontakt im IÖR
Dr.-Ing. Regine Ortlepp, E-Mail: R.Ortlepp[im]ioer.de
Dr. Axel Sauer, E-Mail: A.Sauer[im]ioer.de