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23.07.2019

Entscheidung zum Wissenschaftsstandort: TU Dresden bleibt Exzellenzuniversität

Seit vergangenem Freitag ist es Gewissheit: Die Technische Universität (TU) Dresden wird dauerhaft als Exzellenzuniversität gefördert. Dies wurde am Nachmittag des 19. Juli 2019 auf einer Pressekonferenz des Wissenschaftsrates (WR) bekannt gegeben. Durch seine enge Partnerschaft mit der TU Dresden ist diese Förderung auch für das IÖR von erheblicher Bedeutung.


Kreis aus Elementen in verschiedenen Blau- und Grüntönen, links daneben der Schriftzug DRESDEN-concept

(Quelle: DRESDEN-concept e. V.)

Die Entscheidung wurde von der Exzellenzkommission, bestehend aus dem Expertengremium sowie den für Wissenschaft zuständigen Ministerinnen und Ministern des Bundes und der Länder, getroffen. Die TU Dresden ist damit eine der insgesamt 11 Exzellenzuniversitäten in Deutschland, und die einzige in den ostdeutschen Flächenländern. "Diese Entscheidung ermöglicht eine kontinuierliche Fortsetzung der strategischen Entwicklung der TU Dresden und damit des gesamten Wissenschaftsstandortes Dresden", sagte der Rektor der TU Dresden, Professor Hans Müller-Steinhagen, am Freitag. Er betonte darüber hinaus die besondere Rolle der engen Zusammenarbeit wissenschaftlicher Einrichtungen in Dresden: "Einer der bedeutsamsten Aspekte unserer bisherigen und zukünftigen Entwicklung als Exzellenzuniversität ist das Zusammenwirkung der TU Dresden mit den hiesigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Rahmen unsere Netzwerkes DRESDEN-concept."

Im Verbund DRESDEN-concept wirken die TU und außeruniversitäre Forschungs- und Kultureinrichtungen in Dresden zusammen. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ist Partner im Verbund und insbesondere im Scientific Area Committee 4 "Kultur und gesellschaftlicher Wandel" engagiert, ebenso wie in den Scientific Area Networks "Zukunft von Stadt und ländlichem Raum" und "Wandel durch Digitalisierung".

"Wir gratulieren der TU Dresden zu diesem großartigen Erfolg und freuen uns auf die weiteren gemeinsamen Projekte, die wir nun im Rahmen von DRESDEN-concept angehen können“, sagte Professor Marc Wolfram, der Direktor des IÖR. Mit der Förderung werden wichtige Fortschritte in der Bio- und Informationstechnologie, aber auch der Internationalisierung und Gleichberechtigung unterstützt. "Unser Anliegen ist es dabei, auch die großen sozial-ökologischen Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Als Partner in DRESDEN-concept hoffe ich, in dieser Hinsicht noch einiges bewegen zu können", so Marc Wolfram.

Mit den Entscheidungen in dieser Förderlinie hat die Exzellenzstrategie die letzte Etappe in der ersten Ausschreibungsrunde zurückgelegt: Unter 19 antragstellenden Universitäten und Universitätsverbünden wählte die für die Entscheidung zuständige Kommission am 19. Juli 2019 elf für eine dauerhafte Förderung aus. Die Förderung startet zum 1. November 2019. Alle sieben Jahre erfolgt eine wissenschaftliche Evaluierung. Insgesamt stehen für die Förderung aller Exzellenzuniversitäten rund 148 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung.

Pressemitteilung des Forschungsverbundes DRESDEN-concept vom 19. Juli 2019

Gemeinsame Pressemitteilung von Wissenschaftsrat (WR) und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG), 19. Juli 2019