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20.11.2018

Dresdner Planerforum am 28.11.: "Keep Cool in Australia - Stadtentwicklung und Hitzeresilienz in Melbourne und Sydney"

Wie sieht die Zukunft der Städte aus, wenn der globale Klimawandel durch Extremereignisse immer deutlicher spürbar wird? Dieser Frage geht Professorin Heidi Sinning vom ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt in ihrem Vortrag nach. In der Reihe Dresdner Planerforum spricht sie am 28.11., 17 Uhr im IÖR zum Thema "Keep Cool in Australia - Stadtentwicklung und Hitzeresilienz in Melbourne und Sydney". Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.


Was hilft, wenn die Sonne vom Himmel sengt? (Foto: B. Hantusch/IÖR-Media)

In Deutschland werden die Auswirkungen des globalen Klimawandels durch Extremereignisse wie Hitzewellen erst langsam spürbar - beispielsweise im Sommer 2003 und 2018. In australischen Städten hingegen sind Hitzewellen schon seit Jahren immer wieder aufs Neue eine Herausforderung. Besonders in den dicht besiedelten Metropolen, wie Melbourne und Sydney, steigt die Hitzebelastung durch den Urban Heat Island-Effekt weiter an.

"Keep cool in Australia!" - Wie gehen australische Städte vor dem Hintergrund der dortigen Rahmenbedingungen mit der Hitzethematik um? Dieser Frage geht Heidi Sinning in ihrem Vortrag am Beispiel der Metropolen Melbourne und Sydney nach. Die Fallbeispiele zeigen die Erfahrungen im Umgang mit Hitzestress und ordnen dies in die spezifischen Bedingungen in Bezug auf Klima, Stadtstruktur und Stadtentwicklungspolitik in Australien ein. Professorin Sinning zeigt exemplarisch Strategien und Maßnahmen zur Klimaanpassung auf. Dabei dient das Konzept der Climate Adaptation Governance als theoretischer Bezugsrahmen.

Heidi Sinning ist Professorin für Stadtplanung und Kommunikation. An der Fachhochschule Erfurt leitet sie das ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation. Das Institut erarbeitet gemeinsam mit dem IÖR im Verbundprojekt "HeatResilientCity" Lösungsstrategien für den Umgang mit Hitze in Großstädten wie Dresden und Erfurt. Die Forschungsschwerpunkte von Heidi Sinning liegen in der Schnittstelle von Wohnen und Stadtentwicklung, im Bereich urbaner Transformationsprozesse im Kontext von Klimawandel, Zuwanderung und demografischem Wandel sowie Urban Governance und Planungskommunikation.

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