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16.11.2018

Chancengleichheit und Vielfalt am Arbeitsplatz - IÖR für Engagement ausgezeichnet

Zum dritten Mal in Folge hat das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für Chancengleichheit erhalten. Erstmals wurde mit dem Zusatz "Diversity" auch gewürdigt, wie das IÖR die Vielfalt am Arbeitsplatz fördert.


"Das Thema Chancengleichheit ist am IÖR vorbildlich institutionalisiert und dauerhaft strukturell verankert", begründet die Jury die neuerliche Auszeichnung des Institutes mit dem Prädikat TOTAL E-QUALITY. Das IÖR habe die Wiederbewerbung erfolgreich genutzt, um sich weiterhin intensiv mit den Themen Chancengleichheit und Diversität auseinander zu setzen und weitere Maßnahmen zu installieren.

Als besonders positiv bewertete die Jury, wie sich das IÖR für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses einsetzt. "Die in Kooperation mit der TU Dresden betriebene Dresden Leibniz Graduate School sowie die novellierte Betriebsvereinbarung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind wichtige Säulen im Bereich der Personalentwicklung", so das Urteil der Jury. Als erfreulich wird in diesem Zusammenhang der starke Anstieg von Frauenanteilen genannt. Zum Zeitpunkt der Bewerbung waren im IÖR 67 Prozent der Postdocs und 71 Prozent der Promovierenden weiblich. Auch mit seinem Engagement bei der Integration der Genderforschung in sein wissenschaftliches Profil konnte das Institut überzeugen.

Da das IÖR auch institutionelle Rahmenbedingungen geschaffen hat, um die Vielfalt am Arbeitsplatz zu fördern und bereits zahlreiche Diversity-Maßnahmen umsetzt, hat es das TEQ-Siegel mit dem Zusatz "Diversity" erhalten.

"Charta der Vielfalt" unterzeichnet

LogoDass das IÖR dem Thema Diversity einen hohen Stellenwert beimisst, hat es im Sommer unterstrichen, als es die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet hat. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich das Institut, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. "Die Unterzeichnung war ein logischer Schritt, denn die Inhalte der 'Charta der Vielfalt' zählen seit langem zum Selbstverständnis des IÖR", so Professor Bernhard Müller, Direktor des Institutes. "Dass dies nun auch durch die Verleihung des TEQ-Siegels honoriert wird, freut uns sehr." Zugleich sei die dritte Verleihung des Prädikats aber auch Ansporn für das Institut. "Die Jury hat uns Hinweise gegeben, wie wir das Thema Gleichstellung noch intensiver in unsere Arbeit integrieren können. Bis zur erneuten Bewerbung im Jahr 2021 werden wir zum Beispiel prüfen, wie sich Aspekte unserer Genderforschung auch in die Lehre übertragen lassen", erläutert, Bernhard Müller.

Über TOTAL E-QUALITY

Das Prädikat TOTAL E-QUALITY bescheinigt Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft oder Verwaltung sowie Verbänden ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf. Bewertet werden freiwillige Aktivitäten, die über die vom Gesetz geforderten Maßnahmen hinausgehen.

Weitere Informationen zum Prädikat TOTAL-E-QUALITY 

Informationen zur "Charta der Vielfalt"


Ansprechpartnerinnen im IÖR:
Sylke Stutzriemer (Gleichstellungsbeauftragte), Tel.: (0351) 46 79-268, E-Mail: S.Stutzriemer[im]ioer.de
Hendrikje Wehnert (Beauftragte für Diversity), Tel. (0351) 46 79-215, E-Mail: H.Wehnert[im]ioer.de
Dr. Andrea Wendebaum (Leiterin Personalbüro), Tel.: (0351) 46 79-213, E-Mail: A.Wendebaum[im]ioer.de

 

Hendrikje Wehnert, Beauftragte für Diversity im IÖR, nahm bei der Preisverleihung Ende Oktober das Prädikat entgegen. (Foto: Sami Radwan/DigitalDesignTeam für TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.)