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26.09.2018

IÖR und Korea Environment Institute vereinbaren weitere Kooperationen

Das Korea Environment Institute (KEI), Kooperationspartner des IÖR, hat einen neuen Präsidenten. Im September stellte sich Myung Rae Cho im IÖR vor.


Logo vom Korea Environment Institute (KEI)

Den Antrittsbesuch des neuen Präsidenten des KEI, Myung Rae Cho, nutzten die Partner, um über aktuelle und künftige Kooperationen zu diskutieren.

Schon länger arbeiten IÖR und KEI in Projekten zusammen, die sich mit dem Landschaftswandel in lange unberührten Gebieten beschäftigen. In Deutschland ist dies das "Grüne Band", die ehemalige innerdeutsche Grenze. Auf der koreanischen Halbinsel gibt es mit der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea ein ähnliches Gebiet, in dem sich die Natur seit Jahrzehnten weitgehend ungestört entwickeln kann. Die Projektpartner untersuchen hier, wie im Falle einer Wiedervereinigung der koreanischen Staaten der Schutz der Natur und zugleich eine touristische Nutzung umgesetzt werden könnten. Aktuell wird für das deutsche und das koreanische Areal eine kartografische Datenbank erstellt. Sie soll als Grundlage dienen, um die Landnutzung und den Landschaftswandel in beiden Gebieten nachvollziehbar zu machen.

Auch neue Projektideen hatte die koreanische Delegation im Gepäck. Sie wurden gemeinsam diskutiert. Dabei könnten in der Zukunft Aspekte einer ökologisch ausgerichteten Raumentwicklung ebenso in den Fokus rücken wie die Frage, wie sich Immobilien an die Folgen des Klimawandels anpassen lassen und wie sich diese Widerstandsfähigkeit bewerten lässt. Zu Thema hitzeangepasster Städte forscht das IÖR aktuell im Projekt HeatResilientCity, das den koreanischen Gästen beim Treffen Mitte September auch vorgestellt wurde.

Kooperieren werden KEI und IÖR auch bei ommenden Veranstaltungen. So sind die koreanischen Partner eingeladen, Forschungsergebnisse bei der nächsten Dresden Nexus Conference im Jahr 2020 in Dresden zu präsentieren. Darüber hinaus werden sie auch in die Planung und Organisation dieser internationalen Tagung eingebunden sein. 

 

Myung Rae Cho (5. v. l.), Präsident des KEI, und Bernhard Müller (5. v. r.), Direktor des IÖR, tauschten sich mit Teams beider Einrichtungen zu weiteren Kooperationen aus.

(Foto: R. Vigh/IÖR-Media)