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09.11.2018

Dresden bleibt Zukunftsstadt

Als eine von sieben Städten in Deutschland hat Dresden die dritte und letzte Phase im Wettbewerb "Zukunftsstadt" erreicht. Ab 2019 werden verschiedene Ideen für mehr Nachhaltigkeit erprobt.


Logo zum Wettbewerb Zukunftsstadt ist ein gelb-weißes Ortsschild mit der Aufschrift oben im gelben Bereich: "Wettbewerb Zukunftsstadt" und darunter im weißem Bereich: "2030"

(Quelle: BMBF)

Seit 2015 nimmt Dresden am Städtewettbewerb "Zukunftsstadt" des Bundesforschungsministeriums (BMBF) teil, wissenschaftlich begleitet vom IÖR. Viele Bürgerinnen und Bürger haben eine Vision und Projektideen entwickelt, wie sich Dresden nachhaltiger gestalten lässt, und konkrete Pläne für die Umsetzung erarbeitet. Mit einer Auswahl dieser Projekte hat sich die Stadt nun erfolgreich für Phase 3 des Wettbewerbs beworben.

Acht Bürgerprojekte und zwei weitere Projekte der Stadtverwaltung können damit ab 2019 im Stadtraum erprobt werden. Denn Ziel der letzten Phase ist es, die ausgewählten Projektideen tatsächlich umzusetzen und auszuprobieren, wie sich Kommunen zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern in nachhaltige Zukunftsstädte verwandeln lassen. Dresden wird damit für rund drei Jahre zu einem sogenannten Reallabor.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erklärt, warum das BMBF die Städte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt: "Mir ist es wichtig, dass die Menschen auch in Zukunft in lebenswerten Städten wohnen können. Deshalb unterstützen wir die Menschen vor Ort dabei, ihre Ideen für die Zukunft ihrer Heimat mit Hilfe der Wissenschaft zu realisieren. Die Gewinner haben kreative Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung und für ein gutes und gesundes Leben in ihrer Stadt vorgelegt. Ich bin gespannt, wie die Städte ihre guten Ideen umsetzen!"

Auch viele Dresdnerinnen und Dresdner haben kreative Projektideen in den Prozess eingebracht. Rund 90 Ideen entstanden in Phase 2 des Städtewettbewerbs. 25 von ihnen standen schließlich zur Wahl, als es darum ging, mit welchen Konzepten sich Dresden für die Umsetzungsphase bewirbt. Sechs Projekte wählte eine Jury aus, zwei Projekte konnte die Bevölkerung per Internet-Wahl küren. Ab 2019 können die Projekte nun Realität werden.

Überblick über die ausgewählten Projekte

Im Wettbewerb Zukunftsstadt für nachhaltige Entwicklung des BMBF bringen seit 2015 Teams aus Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung ihre Vorstellungen und Ideen ein. Insgesamt umfasst der Wettbewerb Zukunftsstadt drei Phasen: Von der Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in der Stadt über die Planung der Umsetzung bis hin zur nun anstehenden Umsetzung selbst.
Der Wettbewerb ist Teil der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) der Bundesressorts für Forschung, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und des Innern für die nachhaltige Stadtentwicklung im Alltag.

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