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15.06.2018

Internationales Symposium "Urban Studies in Education and Research" - Call for Abstracts geöffnet

Gemeinsam mit dem Institut für Städtebau und Regionalplanung der Technischen Universität Dresden (TUD) veranstaltet das IÖR am 15. und 16. November 2018 ein internationales Symposium. Es widmet sich den aktuellen Herausforderungen der weltweiten Urbanisierung und der Frage, was diese Herausforderungen für die Bildung und Forschung in diesem Bereich bedeuten. Vorschläge für Beiträge können noch bis 20. Juli eingereicht werden.


Schriftzug "urban" auf weiß-gelb-grauem Hintergrund

(Quelle: W. Wende)

Die Welt steht vor großen globalen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Urbanisierung. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in Städten und der Trend zum städtischen Wachstum - ob geplant oder informell - scheint sich fortzusetzen. Nachhaltigkeitsziel 11 der Vereinten Nationen zielt darauf ab, "Städte integrativ, sicher, belastbar und nachhaltig zu gestalten". Die Neue Stadt-Agenda (New Urban Agenda) des Weltsiedlungsgipfels Habitat III bietet einen Rahmen für eine solche Stadtentwicklung und für Stadtlandschaften der Zukunft.

Doch was bedeuten die aktuellen Herausforderungen der Urbanisierung weltweit für die Lehre und Forschung? Braucht es innovative Formate für Kommunikation und Unterricht? Welche neuen Forschungsthemen lassen sich identifizieren? Diesen Fragen widmet sich am 15. und 16. November ein internationales Symposium, zu dem das Institut für Städtebau und Regionalplanung der TUD, das IÖR und weitere Partner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an die Technische Universität Dresden einladen.

Unter der Überschrift "Urban Studies in Education and Research" werden neue Anforderungen, Ideen und kreative Lösungen für die universitäre Ausbildung und zukünftige Forschungsagenden thematisiert. Als Gastredner erwarten die Veranstalter den renommierten niederländischen Architekten und Stadtplaner Kees Christiansen. Er ist Professor für Architektur und Städtebau an der ETH Zürich und Gründer des Büros Kees Christiaanse Architect & Planners (KCAP), Büro für Architektur, Landschaftsgestaltung und Stadtplanung in Rotterdam.

Sowohl der wissenschaftliche Nachwuchs als auch Postgraduierte und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, sich mit Beiträgen an dem Symposium zu beteiligen, Vorträge zu halten, einen von sechs Workshops zu gestalten oder zur Posterausstellung beizutragen. Ausgewählte Beiträge werden im Nachgang in der Scopus-idexierten Fachzeitschrift „Research in Urbanism Series (RiUS)“ der TU Delft veröffentlicht. Der Call for Abstracts ist noch bis 20. Juli geöffnet. 

Weitere Informationen 

Kontakt im IÖR:

Prof. Dr. Wolfgang Wende und Christina Kraatz,
Telefon: (0351) 46 79-218‚ E-Mail: C.Kraatz[im]ioer.de