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02.02.2018

GIS-Award für Abschlussarbeit zum IÖR-Monitor

Eine Masterarbeit, die sich mit einer neuen und mobil besser nutzbaren Darstellung von Daten des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung (IÖR-Monitor) befasst, hat die Jury des GIS-Award 2018 überzeugt. Loren Mucha, Absolvent der Technischen Universität Dresden (TUD), erhielt für seine Abschlussarbeit einen von zwei zweiten Preisen. Ende Januar wurden die GIS-Awards beim 15. GIS-Forum des GDI Sachsen e. V. überreicht.


Zwei Personen mit Urkunden in den Händen, eine dritte Person erhält ihre Urkunde von einer weiteren Person.

Loren Mucha (li.) erhält für seine Masterarbeit den 2. Preis beim GIS-Award 2018 von Jens Opitz, Vorstandsvorsitzender des GDI Sachsen e. V. Die anderen beiden Ausgezeichneten sind Tim Kaiser (1. Preis) und Lisa Pönitz (2. Preis/Bachelorarbeit), beide von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. (Foto: R. Vigh/IÖR-Media)

Zwei Menschen im Gespräch, im Hintergrund ein großer Monitor.

Nach der Verleihung der GIS-Awards blieb Zeit, Interessierten den IÖR-Monitor vorzustellen. Loren Mucha (re.) im Gespräch mit Udo Stichling, dem Präsidenten des Deutschen Dachverbands für Geoinformation (DDGI) e. V. (Foto: R. Vigh/IÖR-Media)

Seit 2010 bietet der Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung detaillierte Informationen zur Flächennutzung in Deutschland. Das umfangreiche Datenangebot, das im Internet frei zugänglich ist, hat das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden entwickelt. Die Karten, Tabellen und Diagramme sollen helfen, eine nachhaltige Flächenpolitik umzusetzen.

Mit den rasanten Fortschritten des Internets in den vergangenen Jahren ergeben sich auch neue Möglichkeiten, Daten online darzustellen und nutzbar zu machen. Wie sich die neuen Entwicklungen für den Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung nutzen lassen, hat Loren Mucha in seiner Masterarbeit für das IÖR untersucht. Sie trägt den Titel "Konzeptionierung und Realisierung einer neuen Visualisierung der Ergebnisse des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung". "Auf der Basis moderner Webtechnologien sollte eine Anwendung entstehen, die schneller als die bisherige Darstellung ist und auch auf mobilen Endgeräten problemlos funktioniert. Zugleich sollte das Angebot interaktiv besser nutzbar und dadurch die Ergebnisse des IÖR-Monitors auch verständlicher sein", erläutert Mucha den Ansatz seiner Arbeit. Von der theoretischen Konzeption über die Umsetzung der neuen Version des IÖR-Monitors bis hin zu ersten Tests und zur Befragung der Test-Nutzer hat der Masterstudent alle Schritte einer realen Neuprogrammierung umgesetzt.

Das Ergebnis überzeugte auch die Jury des GIS-Awards des GDI Sachsen e. V. Mit dem Preis fördert der Verein jedes Jahr innovative Leistungen auf dem Gebiet des Geoinformationswesens im Freistaat. Loren Mucha gehört 2018 zu drei Preisträgern in der Kategorie "Innovative Leistungen der Jugend und des wissenschaftlichen Nachwuchses". Betreut wurde seine Arbeit an der TU Dresden von Dr. Dirk Burghardt, Professor am Institut für Kartographie der Fakultät für Umweltwissenschaften, sowie von Dr. Gotthard Meinel, Forschungsbereichsleiter im IÖR.

Die Entwicklungen von Loren Mucha sind inzwischen auf der neu gestalteten Seite des IÖR-Monitors eingebunden. Seine Fähigkeiten als Programmierer bringt Loren Mucha inzwischen als Mitarbeiter des IÖR im Forschungsbereich "Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung" ein.