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24.11.2017

Gebäudebestand kleiner Städte - Glücksfall oder Erblast?

Vortrag von Prof. Clemens Deilmann vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung am 5. Dezember im Zentrum für Baukultur Sachsen.


Blick in eine Straße, die von Einfamilienhäusern gesäumt ist.

Blick in eine Einfamilienhaussiedlung. (Foto: H. Hensel/IÖR-Media)

Die Hälfte aller Deutschen lebt in Städten mit weniger als 25.000 Einwohnern. Weit über 90 Prozent der Wohngebäude in diesen Kleinstädten sind Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Zukunftsfähigkeit dieses Gebäudetyps. Bedingt durch den demografischen Wandel ändern sich die Rahmenbedingungen in diesem Immobilienmarktsegment. Es stellen sich neue Herausforderungen. - Wann wird der Leerstand im Einfamilienhausbestand zu einem Problem? Wie lange trägt die klassische Nutzergruppe "Familie" noch? Welche neuen Nutzertypen sind künftig in den Gebäuden anzutreffen? Wie verändern diese den Bestand?

Diesen Fragen ging ein Forschungsprojekt im IÖR nach. Am 5. Dezember, um 19 Uhr präsentiert der Wissenschaftler Prof. Clemens Deilmann im Zentrum für Baukultur Sachsen (Kulturpalast Dresden/Eingang über Galeriestraße) die Ergebnisse der Untersuchungen. In seinem Vortrag "Gebäudebestand kleiner Städte - Glücksfall oder Erblast?" zeigt Deilmann anhand verschiedener Zukunftsbilder auf, wohin sich das Immobilienmarktsegment Ein- und Zweifamilienhaus entwickeln könnte und was dies für Kleinstädte bedeuten würde.

Prof. Clemens Deilmann ist Diplom-Ingenieur für Architektur und Städtebau. Er arbeitet im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und leitet dort den Forschungsbereich "Ressourceneffizienz von Siedlungsstrukturen". Als Honorar-Professor lehrt Clemens Deilmann "Umweltgerechtes Planen und Bauen" an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Weitere Informationen auf der Internetseite des ZfBK