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14.12.2016

Präsident der Leibniz-Gemeinschaft besucht IÖR

Professor Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, hat am 12. Dezember das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) besucht. Er zeigte sich beeindruckt von den wissenschaftlichen Leistungen des Instituts und vom Niveau der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) und das Postdoktorandenprogramm des Instituts fanden sein besonderes Interesse.


beide Männer stehen nebeneinander vor blauem Hintergrund

Matthias Kleiner und Bernhard Müller (Foto: R. Vigh/IÖR)

Matthias Kleiner besuchte das IÖR zum ersten Mal während seiner Amtszeit als Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Der Direktor des Instituts, Professor Bernhard Müller, begrüßte ihn und stellte ihm die wesentlichen Arbeitsbereiche des Instituts vor. Zudem gab er einen Überblick über die Förderung von Doktoranden und Postdoktoranden im Institut. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit der TU Dresden im Rahmen der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) eine besondere Rolle. Auch das mit der TU Dresden gemeinsam betriebene "Joint Lab", das Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) in Görlitz, weckte das besondere Interesse des Leibniz-Präsidenten. Bernhard Müller machte in seinen Ausführungen auf die besonderen Herausforderungen der Raumentwicklung und der Urbanisierung als weltweit zentrale Themen aufmerksam.

In Gesprächen mit den Forschungsbereichsleitern, dem Leiter des IZS, den Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs und allen Beschäftigten informierte sich Matthias Kleiner detailliert über die Inhalte der Forschung und ihre Rahmenbedingungen im Institut. Er betonte dabei die Bedeutung exzellenter und innovativer Forschung. Entscheidend sei die gesellschaftliche Relevanz von Forschung sowie das Wechselspiel aus wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn und praktischer Anwendung – eine Praxis, die das IÖR in der täglichen Forschungsarbeit praktiziert. Wie die hohe Qualität der Forschung in der Leibniz-Gemeinschaft und im IÖR gesichert werden kann, war ebenso ein Thema der Gespräche. Kleiner lud das Institut und seine Beschäftigten ein, auch weiterhin eine wichtige Rolle in der Leibniz-Gemeinschaft zu spielen und kommende Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet aktuell 88 selbstständige Forschungseinrichtungen. Die Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden. Das IÖR ist seit 1992 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (vormals "Arbeitsgemeinschaft Blaue Liste") und engagiert sich in den Leibniz-Forschungsverbünden "Biodiversität", "Energiewende", "Gesundes Altern" sowie "Krisen einer globalisierten Welt". Zudem wirkt es im Leibniz-Netzwerk "Mathematische Modellierung und Simulation" sowie dem Netzwerk der raumwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft (5R-Netzwerk) mit.

  
Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, bei seinem Besuch im IÖR: Austausch mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie der Leitung des Institutes. (Fotos: R. Vigh/IÖR)