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10.11.2016

Risiken erkennen, Schäden vermeiden:
Workshop zum Umgang mit hohem Grundwasser

Die Gefahren durch Grundhochwasser wurden vom 7. bis 9. November im praxisorientierten Workshop "Umgang mit hohen Grundwasserständen: Planen, Bauen, Vorsorgen" thematisiert. Das Institut für Grundwasserwirtschaft der Technischen Universität (TU) Dresden, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hatten Wissenschaftler und Praktiker dazu in den Festsaal Dülferstraße an die TU Dresden eingeladen.


Sandsäcke vor einer Hauswand, aus dem Kellerfenster schaut ein Schlauch, aus dem Wasser auf die Straße gepumpt wird

Foto: Reinhard Schinke/IÖR

Hohe Grundwasserstände galten bisher als Begleiterscheinung von Hochwasserereignissen. Aktuelle Untersuchungen in Sachsen zeigen jedoch, dass sie zeitlich und räumlich nicht zwingend an eine Hochwassersituation in Oberflächengewässern gebunden sind. Zudem zeigt die Forschung zum Klimawandel: Künftig ist noch häufiger mit hydrologischen Extrem-Situationen zu rechnen.

Wie dem Grundhochwasser begegnet, Gefahren erkannt und Schäden vorgebeugt werden kann, war Thema des Workshops "Umgang mit hohen Grundwasserständen: Planen, Bauen, Vorsorgen". Ziel der Veranstaltung war es, Spezialisten zum Thema Grundhochwasser aus Wissenschaft, Planungsbüros und Behörden mit Vertretern des Versicherungswesens, der Immobilienwirtschaft sowie der Architektur und des Bauwesens ins Gespräch zu bringen.

In drei Sessions wurden verschiedene Aspekte der Problematik in den Blick genommen. Am dritten Tag stand zudem eine Fachexkursion im Stadtgebiet von Dresden auf dem Programm.

Weitere Informationen und Anmeldung

Veranstaltungsflyer
(PDF)

Teilnehmer/-innen im Gespräch  Referent und Teilnehmer/-innen im Workshop
Neue Erkenntnisse und der fachliche Austausch standen beim Workshop zum Thema Grundhochwasser im Mittelpunkt. (Foto: R. Vigh/IÖR)