Sie befinden sich hier: Presse/
21.10.2016

IÖR bei Weltsiedlungsgipfel und Habitat III-Folgekonferenz

Vom 17. bis 20. Oktober drehte sich in Quito/Ecuador beim 3. Weltsiedlungsgipfel der Vereinten Nationen (Habitat III) alles um die Frage, wie Städte künftig nachhaltig und gerecht gestaltet werden können. Prof. Bernhard Müller, Direktor des IÖR, nahm an der Konferenz teil. Mit Partnern in Kolumbien veranstaltete das IÖR am 21. Oktober zudem die erste Habitat III-Folgekonferenz.


Logo Habitat III-Konferenz schwarz-weiß

Logo Habitat III-Konferenz (Quelle: https://habitat3.org/)

Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich in den Städten, denn schon heute lebt dort mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wird der Anteil der Menschen, die in Städten wohnen, bis 2050 sogar auf zwei Drittel ansteigen. Deshalb ist es entscheidend, Städte und urbane Ballungszentren auf der ganzen Welt nachhaltig und gerecht zu entwickeln. Wie dies funktionieren kann, diese Frage stand vom 17. bis 20. Oktober im Mittelpunkt des Weltsiedlungsgipfels der Vereinten Nationen. Vertreter von rund 190 Staaten verabschiedeten zum Abschluss der Tagung eine "neue urbane Agenda" (New Urban Agenda). Das Dokument ist nicht bindend, bietet aber eine Richtschnur für die weltweite Siedlungsentwicklung der nächsten Jahre und Jahrzehnte.

Experte für Stadtentwicklung des IÖR bei Habitat III
An der Habitat III-Konferenz nahm auch Bernhard Müller, Direktor des IÖR, teil. Gemeinsam mit Vitali Klitschko, Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, sowie Werner Spec, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, bildete Müller das Experten-Team im Workshop "Städtische Transformation in Osteuropa". Der Workshop gehörte zum umfangreichen Rahmenprogramm der Habitat III-Konferenz und wurde vom Bundesumweltministerium und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) veranstaltet. Er widmete sich Fragen der städtischen Transformation in Mittel- und Osteuropa sowie im Osten Deutschlands.

 

 

 

 

Experten für Stadtentwicklung (v. l.): Bernhard Müller vom IÖR, Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, bei der Habitat III-Konferenz in Quito. (Foto: IÖR)

 

Erste Habitat III-Folgekonferenz
Im Anschluss an den Weltsiedlungsgipfel in Quito trafen sich internationale Experten aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft am 21. Oktober in Bogotá (Kolumbien) zur ersten Habitat III-Folgekonferenz, die das IÖR gemeinsam mit Partnern organisiert hat. Die Folgekonferenz widmete sich der Frage, was nach Quito konkret getan werden muss, und behandelte Aspekte nachhaltiger Stadtentwicklung, die der Weltsiedlungsgipfel in Ecuador offen gelassen hat.
Aufzeichnung (Spanisch) der Habitat III FollowUp-Conference vom 21.10.2016

Kontakt im IÖR:Prof. Dr. Bernhard Müller, Telefon: (0351) 46 79-211, E-Mail: B.Mueller@ioer.de