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30.06.2016

IÖR präsentiert sich bei Wissenschaftsausstellung von DRESDEN-concept vor der Frauenkirche

Mit Informationen zu drei seiner Forschungsthemen beteiligt sich das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) an einer neuen Wissenschaftsausstellung auf dem Neumarkt in Dresden. Vom 4. Juli bis 3. Oktober präsentiert der Forschungsverbund DRESDEN-concept die Arbeit seiner 22 Mitglieder an prominenter Stelle in der Stadt.


Vertikale Grünwand mit DRESDEN-concept-Logo

Vertikale Grünwand mit DRESDEN-concept-Logo (Foto: R. Vigh/IÖR)

Wie wird Flächenverbrauch sichtbar? Was macht eine Stadt zu einer "grünen" Stadt? Wie kann man den Folgen des Klimawandels begegnen? In der neuen Wissenschaftsausstellung auf dem Neumarkt zu Füßen der Frauenkirche beantwortet das IÖR diese Fragen rund um die ökologische Stadt- und Regionalentwicklung. Darüber hinaus finden Interessierte auch Informationen zu vielen weiteren Themenfeldern.

DRESDEN-concept, ein Zusammenschluss von Dresdner Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, hat die Ausstellung auf dem Neumarkt ins Leben gerufen. Sie soll Einheimische und Gäste der Stadt mit wissenschaftlichen Highlights aus der Elbmetropole begeistern. Die Ausstellung in Deutsch und Englisch ist rund um die Uhr und bei jedem Wetter zugänglich. Der Eintritt ist frei. Vier großflächige Aufsteller vermitteln Informationen zu zwölf aktuellen Forschungsthemen und zahlreichen Projekten, in denen in Dresden geforscht wird.

Die Wissenschafts- und Kultureinrichtungen im Verbund DRESDEN-concept arbeiten innerhalb von vier großen Forschungsschwerpunkten: Bioengineering & Biomedizin, Informationstechnik & Mikroelektronik, Materialien & Strukturen sowie Kultur & Wissen. Die Ausstellung präsentiert aktuelle Forschungsarbeiten aus jedem dieser Bereiche. Speziell formulierte Kindertexte informieren auch die Kleinsten auf spielerische Art über komplexe Forschungsinhalte. Verschiedene interaktive Elemente machen Wissenschaft für die Besucher erlebbar und damit auch besser verständlich.

Zusätzlich informieren acht sogenannte CityTrees über die Partnereinrichtungen von DRESDEN-concept. Dabei handelt es sich um moderne Stadtmöbel – Bänke, die mit vertikal begrünten Wänden zum Verweilen einladen. Sie sind ein Produkt des preisgekrönten Start-ups Green City Solutions, das von Absolventen der Technischen Universität (TU) Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden gegründet wurde. Die CityTrees sind mit verschiedenen Pflanzen und Moosen bestückt und sollen dadurch als Biofilter wirken und ein angenehmes Klima schaffen.

Die Umsetzung der Ausstellung erfolgte durch eine breite Kooperation der Mitgliedseinrichtungen von DRESDEN-concept sowie mit Unterstützung der Agentur Mondsilber und von Green City Solutions.

Was ist DRESDEN-concept?

DRESDEN-concept ist ein Verbund von 22 Partnern aus Wissenschaft und Kultur. Außer der TU Dresden sind dies fünf Fraunhofer-Institute (FEP, IKTS, IPMS, IVI, IWS), drei Max-Planck-Institute (CBG, CPfS, PKS), vier Leibniz-Institute (IFW, IÖR, IPF, Senckenberg), zwei Helmholtz-Institute (DZNE, HZDR), das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, vier Kultureinrichtungen (DHMD, MHM, SLUB, SKD) und zwei assoziierte Partner (HTW, LfA). Die Zusammenarbeit im Verbund DRESDEN-concept zielt darauf ab, dass die Partner Synergien in den Bereichen Forschung, Ausbildung, Infrastruktur, Verwaltung und Transfer erschließen und nutzen. Dazu koordinieren sie ihre Wissenschaftsstrategie und identifizieren die Gebiete, in denen Dresden international führend ist. Die Partner arbeiten zusammen, um weltweit führende Wissenschaftler/-innen für Dresden zu gewinnen und diese an den hiesigen Wissenschaftsstandort zu binden. [www.dresden-concept.de]

Informationen zur Wissenschaftsausstellung auf der Internetseite von DREDSEN-concept

links: Präsentations-Stellwand des IÖR auf dem Neumarkt Dresden, davor Dr. Otto vom IÖR bei der Präsentation, rechts: Besucherinnen lesen am Ausstellungsstand des IÖR

Mit einem Rundgang wurde die Ausstellung Anfang Juli offiziell eröffnet. Andreas Otto (Foto links), stellvertretender Direktor, erläuterte die Beiträge des IÖR. Interessierte können sich nun bis zum 3. Oktober auf dem Neumarkt über Dresdner Forschungsthemen informieren. (Fotos: R. Vigh/IÖR)