Sie befinden sich hier: Presse/
19.10.2015

Tagung "Wohnwandel: Mensch – Gebäude – Technik" am 5. November 2015 in Radebeul bei Dresden

Wie können Menschen auch im Alter sicher und unabhängig in den eigenen vier Wänden leben? Diese Frage steht am 5. November im Mittelpunkt der Tagung "Wohnwandel: Mensch – Gebäude – Technik". Wissenschaftler, Architekten und Fachplaner diskutieren in Radebeul bei Dresden, wie Gebäude altersgerecht gestaltet, Technik und Architektur sinnvoll kombiniert werden können. Die Tagung ist Teil des Forschungsprojektes "MATI – Mensch-Architektur-Technik-Interaktion", an dem das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) beteiligt ist.


Logo zur Tagung

Weitgehend barrierefreie Gebäude kombiniert mit technischen Systemen, die ältere Menschen in ihrem täglichen Leben unterstützen – so könnte die Lösung für ein lange selbstbestimmtes Leben auch in höherem Alter aussehen. Doch die Praxis zeigt, dass sich der Bau solcher generationengerechter Gebäude nicht so leicht verwirklichen lässt. Welche Schwierigkeiten es gibt und wie sie sich beseitigen lassen, untersucht seit Herbst 2014 das Projekt „MATI – Mensch-Architektur-Technik-Interaktion“. Erste Ergebnisse werden nun präsentiert:

Tagung "Wohnwandel: Mensch – Gebäude – Technik"

Zeit: 5. November 2015, 9.30 bis 16.45 Uhr

Ort: Radisson Blu Park Hotel & Conference Center, Nizzastraße 55, 01445 Radebeul

Weitere Hinweise und Anmeldung bis 2. November 2015

Das IÖR hat für das Projekt MATI eine Übersicht bereits erfolgreich realisierter Modelle der Mensch-Architektur-Technik-Interaktion erstellt. Einige dieser Best-Practice-Beispiele wurden zudem genauer analysiert. Interviews mit den Bauherren etwa geben Aufschluss über gute und schlechte Erfahrungen bei der Umsetzung und der Kooperation mit den Architekten und Fachplanern für Gebäudetechnik. Auch die Bewohner der an den demografischen Wandel angepassten Modellbauten wurden wissenschaftlich befragt und dabei erforscht, wie ihre Wünsche berücksichtig wurden und inwieweit sie die Unterstützung durch technische Systeme akzeptieren. Die Ergebnisse dieser Analysen und Befragungen werden auf der Tagung vorgestellt.

Das Projekt MATI wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Zu den Projektpartnern gehören neben dem IÖR die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Architektur im demografischen Wandel" der Technischen Universität Dresden (TUD), die Fakultät Informatik der TUD sowie der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften.

Weitere Informationen zum Projekt: www.ioer.de/projekte/mati