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14.09.2015

Von Jordanien lernen? – Umgang mit syrischen Flüchtlingen: Herausforderungen und Chancen

Öffentlicher Vortrag von Dr. Yasser Rajjal von der Deutsch-Jordanischen Universität, Amman am 24. September, 17 Uhr im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), Weberplatz 1, in Dresden.


Blick auf einige Zeltreihen im Flüchtlingslager Al-Zaatari (Foto: Rene Wildangel, Heinrich-Böll-Stiftung Ramallah/Flickr.com)

Flüchtlingslager Al-Zaatari (Foto: Rene Wildangel, Heinrich-Böll-Stiftung Ramallah/Flickr.com)

Immer mehr Flüchtlinge erreichen Deutschland. Bund, Länder und Kommunen stehen vor neuen Herausforderungen. Wie umgehen mit den Neuankömmlingen? Wie sie empfangen und erfolgreich integrieren? Können wir beim Umgang mit den Flüchtlingen aus Syrien und anderen Krisengebieten von Jordanien lernen?

Jordanien gilt als das „Flüchtlingshaus“ des Nahen Ostens. Mehr als 650.000 Menschen hat der Wüstenstaat, selbst ein ressourcenarmes Entwicklungsland, aufgenommen. Sie machen ein Zehntel der Bevölkerung aus. Für Deutschland würde dies im Verhältnis einer Aufnahme von mehr als acht Millionen Flüchtlingen entsprechen. Bisher hat die jordanische Gesellschaft das Zusammenleben erfolgreich gestaltet. Es gibt keine Proteste und keine Ausschreitungen der einheimischen Bevölkerung. Wie kann dies gelingen?

In seinem Vortrag berichtet der jordanische Architekt und Stadtplaner Dr. Yasser Rajjal vom Umgang mit den Flüchtlingen in seinem Heimatland. Er macht deutlich, welche enormen Anstrengungen nötig sind, um ein friedliches Miteinander zu gestalten. Und er macht Vorschläge, wie es gelingen kann – auch in Deutschland.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Weitere Informationen zum Vortrag und zum Referenten

Ansprechpartnerin im IÖR:
Hendrikje Wehnert, E-Mail: H.Wehnert[im]ioer.de


Fotonachweis: Rene Wildangel, Heinrich-Böll-Stiftung Ramallah/Flickr.com