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13.05.2014

Flächensparziel und Innenentwicklung –
6. Flächennutzungssymposium in Dresden

Die neu verbrauchte Fläche in Kommunen für Siedlungs- und Verkehrszwecke soll bis zum Jahr 2020 täglich 30 Hektar nicht übersteigen. Heute liegt der Wert bei über 70 Hektar. Wie lässt sich das 30-Hektar-Ziel der Bundesregierung erreichen? Ist die Innenentwicklung von Städten und Gemeinden ein geeigneter Weg? Dieses und weitere Themen stehen im Mittelpunkt des 6. Dresdner Flächennutzungssymposiums, zu dem das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) am 11. und 12. Juni nach Dresden einlädt.


Der IÖR-Monitor zeigt, wie Flächen in Deutschland genutzt werden. (Quelle: www.ioer-monitor.de)Zum sechsten Mal treffen sich Wissenschaftler, Akteure aus der Planungspraxis, aus Politik und Wirtschaft zum Dresdner Flächennutzungssymposium. Sie wollen sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der automatisierten Flächeninformation, dem Flächenmonitoring auf dem Laufenden zu halten. Besondere Beachtung finden dabei in diesem Jahr die Ergebnisse des IÖR zum Thema Innenentwicklungspotenziale. Vorgestellt werden ebenso neue Indikatoren und Ergebnisse des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung. So werden unter anderem der Flächenverbrauch durch erneuerbare Energien und Ergebnisse zur Zersiedelung dargestellt.

Weitere Schwerpunkte: Wie lassen sich auch kleinräumig Daten zur Flächennutzung erheben und welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für den Datenschutz? Welche Chancen bietet der Einsatz von Prognosen und Szenarien für eine nachhaltige Raumentwicklung? Erste Simulationsergebnisse zu Folgen von Energiepreiserhöhungen auf die Landnutzung oder zu einer an den Klimawandel angepassten Siedlungsentwicklung werden vorgestellt.

Das Dresdner Flächennutzungssymposium hat sich im deutschsprachigen Raum zum wichtigsten Treff der Experten auf diesem Gebiet entwickelt. Es ist Plattform für den Austausch von Vertretern aus Wissenschaft und Praxis.

Weitere Informationen: www.ioer.de/6dfns

Ansprechpartner im IÖR:
Dr. Gotthard Meinel, Telefon (0351) 46 79-254, E-Mail: G.Meinel[im]ioer.de