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02.10.2013

Regionalforum am 7. Oktober in der Dreikönigskirche: So kann die Region im Klimawandel handeln

Konkrete Aussagen zum Klimawandel in und um Dresden, umfassende Handlungsempfehlungen für die Region und Beispiele, wie erste Maßnahmen umgesetzt werden – in einem Klimaanpassungsprogramm für die Region hat das Projekt REGKLAM wichtige Grundlagen für künftiges Handeln zusammengetragen. Das bislang größte Forschungsvorhaben zur Anpassung an den Klimawandel in der Region stellte am 7. Oktober im Tagungszentrum Dreikönigskirche seine Ergebnisse und nötige weitere Schritte vor.


Klimawandel in Dresden und seinem Umland? – Ja, es wird ihn geben! Er macht sich schon jetzt bemerkbar, zum Beispiel mit dem Wechsel von Wetterextremen wie Sommerhitze, Dürren und Starkregen. Das hat Folgen für alle Lebens- und Arbeitsbereiche – negative, aber auch positive. Wie sich die Region wappnen kann, hat das Projekt REGKLAM (Regionales Klimaanpassungsprogramm für die Modellregion Dresden) unter Federführung des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) untersucht.

Das Ergebnis ist ein Regionales Klimaanpassungsprogramm. Es liefert die wissenschaftlichen Voraussetzungen für eine klimaangepasste Region und schlägt rund 160 Anpassungsmaßnahmen vor. Die Umsetzung liegt nun in den Händen von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und jedes einzelnen Bürgers. "Es reicht nicht, den Klimawandel zu erforschen. Ebenso wichtig ist es, Konsequenzen aus den Forschungsergebnissen zu ziehen und schon jetzt geeignete Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen", betont Professor Bernhard Müller, Direktor des IÖR und Projektleiter von REGKLAM.

Mit 81 Forschungsberichten, einer eigenen Buchreihe, praxisnahen Faktenblättern und über 100 Artikeln in Fachzeitschriften ist REGKLAM eines der bisher größten Forschungsprojekte zur Klimaanpassung in Deutschland. Auf dem Regionalforum am 7. Oktober in der Dreikönigskirche unter der Schirmherrschaft von Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz wurden die Ergebnisse offiziell an die Region übergeben. Referenten aus Wirtschaft und Verwaltung berichteten über die Umsetzung erster Maßnahmen. In einer Podiums­diskussion ging es um die Frage, wie sich die Region auch langfristig anpassen kann und welche Herausforderungen dies mit sich bringt.

Weitere Informationen zum Projekt REGKLAM

Ansprechpartner im IÖR:
Prof. Dr. Bernhard Müller, Telefon: (0351) 46 79-211, E-Mail: B.Mueller[im]ioer.de
Alfred Olfert, Telefon: (0351) 46 79-292, E-Mail: A.Olfert[im]ioer.de