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12.09.2013

Städte ökologisch entwickeln – "Denksalon" in Görlitz/Zgorzelec widmet sich Thema der Zukunft

Mit den Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen eines ökologischen Stadtumbaus hat sich die Reihe "Denksalon Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau" in diesem Jahr beschäftigt. Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich zum neunten Mal in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, um über aktuelle Themen des Stadtumbaus zu diskutieren.


Zum ersten Mal wurde die renommierte Veranstaltung gemeinsam von Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Technischer Universität Dresden ausgerichtet. In diesem Jahr stand das Konzept des Ökologischen Stadtumbaus als ein Weg zu zukunftsfähigen Städten im Vordergrund.

Der Ökologische Stadtumbau bewegt sich im Spannungsfeld einer schonenden Nutzung von Ressourcen, eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem Siedlungsbestand und dem Erhalt lebenswerter und wettbewerbsfähiger Städte. Gegenwärtig werden verschiedene Konzepte für einen ökologischen Stadtumbau diskutiert. Schlagworte wie Eco-Cities, aber auch der Boom von Zertifizierungssystemen erfordern einen kritischen Blick auf die Ideen, Tragfähigkeit und die Bedeutung solcher Ansätze für die Weiterentwicklung des Siedlungsbestandes.

Seit 2005 gibt der Denksalon Gelegenheit, anhand unterschiedlicher Jahresthemen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für eine zukunftsgerichtete Entwicklung europäischer Städte zu erörtern. Kurzbeiträge aus Sicht unterschiedlicher Fachdisziplinen bilden die Grundlage für einen intensiven Dialog. Die Veranstaltung war in diesem Jahr außerdem Teil einer Workshop-Reihe des "Leverhulme International Network – Tomorrow’s City Today" unter Federführung der Universität von Westminster, London und ihrer "International Eco-Cities Initiative".

Weitere Informationen und Programm

Ansprechpartnerin im IÖR:
Dr. Stefanie Rößler, Tel.: 0351/46 79-268, E-Mail: denksalon[im]ioer.de
denksalon[im]ioer.de