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11.12.2012

IÖR und TU Dresden stärken Kooperation mit Partnern in Vietnam

Mit einer Sommerschule, einer wissenschaftlichen Konferenz und der Vereinbarung einer gemeinsamen Forschungsinitiative haben das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die Technische Universität (TU) Dresden ihre Kooperation mit der Hanoi University of Science (HUS) vertieft. Ende November war eine wissenschaftliche Delegation aus Dresden zu Gast in Südostasien.


Die Delegation aus Dresden macht sich ein Bild vom Kalksteinabbau in der Provinz Hòa Bình/Vietnam. (Foto: IÖR)

Unter der Überschrift „Umwelt- und Raumplanung in Vietnam: Herausforderungen, Strategien und Instrumente“ waren in diesem Jahr Studierende und Doktoranden sowie Regierungs- und Behördenvertreter zu Sommerschule und Konferenz in Hanoi eingeladen. Gemeinsam mit der Hanoi University of Science veranstalteten IÖR und TU Dresden bereits zum dritten Mal diesen fachlichen Austausch. In diesem Jahr standen Aspekte der Umwelt- und Stadtentwicklung sowie des Raum- und Umweltplanungsrechts im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurde mit Vertretern der Provinz Hòa Bình und dem Research Center for Environmental Monitoring und Modeling (CEMM) an der HUS ein gemeinsames Forschungsprojekt vereinbart. Im Fokus stehen dabei die Analyse und Lösung von Umweltkonflikten, die mit der Gewinnung von Baustoffen wie Schotter und Kies in der Region zusammenhängen. Ziel des Vorhabens ist ein schonender Umgang mit Naturressourcen und dass Umweltauswirkungen bei der Gewinnung der Stoffe berücksichtigt werden. Außerdem soll untersucht werden, wie die Region insgesamt Vorteile aus dem Bergbau ziehen kann. „Seit 2008 gibt es den wissenschaftlichen Austausch zwischen dem IÖR und der Hanoi University of Science. Mit dem neuen Projekt verstärken wir noch einmal diese Kooperation. Insbesondere unsere bisherigen Forschungsarbeiten zum effizienten Einsatz von Rohstoffen in der Bauwirtschaft, aber auch zur Umwelt- und Entwicklungspolitik in Bergbauregionen können hier einfließen“, so Bernhard Müller, Direktor des IÖR.