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31.05.2011

3. Dresdner Flächennutzungssymposium am 26. und 27 Mai 2011

Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Industrie diskutieren auf der Tagung Fragen, Probleme und Chancen rund um die Beobachtung des Flächenverbrauchs in Deutschland. Das Symposium hat sich zum wichtigsten Treff der Experten zu diesen Problemen entwickelt. Organisiert wird es vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) e.V. Dresden.


Die Bundesregierung hat in ihrer Nachhaltigkeitsinitiative die Begrenzung des Wachstums von Siedlungs- und Verkehrsflächen gefordert. Ab dem Jahr 2020 sollen maximal 30 Hektar täglich überbaut werden, gegenwärtig sind es knapp 100 Hektar.

Vor allem in den vergangenen 100 Jahren entwickelten sich die Siedlungen in Deutschland rasant. Die Summe der baulichen Entwicklungen über die Zeit hinweg stellt ein Problem dar. "Die Landschaft wird zerschnitten, der Ausbau der Infrastruktur zunehmend teurer und die Erhaltung der Infrastruktur vor dem Hintergrund schrumpfender Bevölkerungszahlen künftig kaum zu leisten sein", erläutert Dr. Gotthard Meinel, Forschungsbereichsleiter am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. Dresden.    

Auf der Tagung stellen IÖR-Wissenschaftler die aktuellen Ergebnisse der Erhebung der Flächennutzung 2010 vor. Diese Daten werden auf der Webseite "Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung" (www.ioer-monitor.de) im Internet bereitgestellt. Gäste sind zu dem Symposium herzlich eingeladen.

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