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09.02.2010

Wenn das Meer das Land verschluckt: Wohin gehen die Millionen Klimaflüchtlinge von Ho Chi Minh City und aus dem Mekong-Delta?

Privatdozent Dr. habil. Nguyen Xuan Thinh spricht über die Herausforderungen des Klimawandels für Vietnam


Das Land ist wegen seiner topographischen Lage durch den Klimawandel extrem gefährdet, zeigen globale Studien. Die Megastadt Ho Chi Minh City und das Mekong-Delta sind besonders betroffen. Im vergangenen Jahrzehnt bedrohten verheerende Überschwemmungen infolge des Anstiegs des Meerwasserspiegels und Taifune Ho Chi Minh City und das Mekong-Delta immer wieder. Wenn der Meerwasserspiegel um drei Meter steigt, werden schätzungsweise 97 Prozent der Fläche des Mekong-Deltas versinken. dann müssten 18 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen und würden zu Klimaflüchtlingen. Das Forschungsprojekt "Megacity Research TP. Ho Chi Minh" ("Megastadt Ho Chi Minh") untersucht, wie sich vor diesem Hintergrund klimagerechte und effiziente Stadtstrukturen entwickeln lassen. Das IÖR beteiligt sich durch die Projekte "Hochwassergefahren" und "Energieeffiziente Stadtstrukturen". Die Herausforderungen des Klimawandels und der demographischen Entwicklung stehen im Zentrum des Vortrags von Privatdozent Dr. Thinh, Wissenschaftler am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden. 

15. Februar, 19 Uhr, Goethe-Institut, Königsbrücker Straße 84, 01099 Dresden, E-Mail: ng.thinh@ioer.de