Aktuelles

Foto: W. Wende/IÖR-Media

Stadt in China

Im Projekt TRANS-URBAN-EU-CHINA haben europäische und chinesische Expert*innen dreieinhalb Jahre lang gemeinsam geforscht und aktuelle Fragen einer nachhaltigen Stadtentwicklung diskutiert. Nun liegen die Ergebnisse vor und werden bei einer virtuellen Abschlusskonferenz präsentiert.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Ab Herbst 2021 können Interessierte wieder zur Probe in Görlitz leben. Im Projekt "Stadt der Zukunft auf Probe – Ein Wohn- und Arbeitsexperiment für ein klimaneutrales Görlitz" rückt ein neuer Aspekt in den Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sollen Görlitz mit ihren Ideen und ihrer Expertise auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen. Dafür können sie die Stadt drei Monate lang als Wohn-, Arbeits- und Lebensort ausprobieren.

Raumbilder Lausitz 2050

Räumliche Visionen für eine möglichst zukunftsorientierte Entwicklung der Lausitz – bis Juli entstehen sie im Rahmen des Planungslabors "Raumbilder Lausitz 2050 – Nachhaltige Transformation entwerfen". 24 nationale und internationale Teams hatten sich für die Teilnahme beworben, vier von ihnen wurden ausgewählt. Mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung Ende März und Exkursionen in die Strukturwandelregion im April ist das Planungslabor nun offiziell gestartet.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Innenstadt Görlitz

Die Corona-Pandemie wird an vielen historischen Altstadtquartieren nicht spurlos vorübergehen. Folgen für den Stadtraum lassen sich schon jetzt abschätzen und Lösungsstrategien entwickeln. Am Beispiel der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte hat Erik Mann, Absolvent der Technischen Universität Dresden (TUD), in seiner Masterarbeit untersucht, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Innenstädte und ihre weitere Entwicklung nehmen könnte. In einer Handreichung sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst. Betreut hat die Arbeit Prof. Dr. Robert Knippschild vom Leibniz-Institut für…

Grafik: IRS

Stadtgrafik

Mit den Folgen der Corona-Pandemie für die räumliche Entwicklung von Städten und Regionen befasst sich das nächste Raumwissenschaftliche Kolloquium des Leibniz-Forschungsnetzwerkes "Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt". Die Netzwerk-Partner laden Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung zur Online-Konferenz am 11. Mai 2021 ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung bis 6. Mai ist erforderlich.

Foto: AquilaSol auf Pixabay

Straße mit Gras

Welche Potenziale, aber auch Herausforderungen ergeben sich aus der Zusammenarbeit zwischen Transition-Town-Initiativen und kommunalen Akteuren? Welchen Beitrag leisten die Initiativen für eine nachhaltige urbane Transformation? Diese Fragen hat das IÖR im Projekt "Neue Partnerschaften in der nachhaltigen Stadtentwicklung? Potenziale von Transition-Town-Initiativen" im Auftrag des vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. untersucht. Der Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen sowohl für die Initiativen als auch die kommunale Ebene ist nun erschienen.

Foto: St. Schwarz/IÖR-Media

Nichtwohngebäude

Zum ersten Mal haben Forschende verschiedener Einrichtungen, darunter auch des IÖR, den Bestand an Nichtwohngebäuden in Deutschland systematisch untersucht. Das Ergebnis ist die "Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude". Sie steht im Mittelpunkt der abschließenden Projekt-Tagung am 28. und 29. April. Die Tagung findet ausschließlich digital statt. Interessierte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sind eingeladen, die Ergebnisse mit dem Projektteam zu diskutieren. Anmeldeschluss ist der 18. April.

Foto: 41330 auf Pixabay

Hand mit Ähre

Wie lässt sich die Ernährung der Weltbevölkerung künftig sicher, gerecht und nachhaltig gestalten? Dieser Frage wird sich ein Welternährungsgipfel (Food Systems Summit) widmen, den der UN-Generalsekretär für 2021 angekündigt hat. Das IÖR begleitet den Weg zum Gipfeltreffen wissenschaftlich. Ziel ist es, aus den Perspektiven verschiedener Akteursgruppen und aus den Verhandlungsprozessen mögliche Pfade und Dynamiken des Wandels abzuleiten.

Im EU-Projekt SPOT forscht das IÖR zu neuen Formen des Kulturtourismus in der Lausitz. Zu den Forschungsarbeiten gehören auch Untersuchungen in Fallstudien-Gebieten. Im Oktober 2020 hat ein Team des IÖR die Bevölkerung im Amtsgebiet Lieberose/Oberspreewald befragt. Erste Ergebnisse liegen nun vor.

Foto: A. Pohl/IÖR-Media

Der neue DLGS-Jahrgang: Claire Gallacher, Raghid Shehayeb und Subhashree Nath

Anfang März ist der neue Jahrgang der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) gestartet. Die Teilnehmenden der internationalen Graduiertenschule forschen drei Jahre lang zu Herausforderungen raumbezogener Nachhaltigkeitstransformationen. Die DLGS 2021 richtet den Fokus auf "Hitze und Dürre im städtischen Kontext". Bewerbungen für den Jahrgang DLGS 2022 sind ab Juni möglich.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Das Institut wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.