Für die Transformation hin zu nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen braucht es ein neues Innovationsverständnis. Mit dieser Prämisse startet das Verbundvorhaben „ATRAKTIV“ seine Arbeit. In dem Projekt, das das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) koordiniert, untersuchen wissenschaftliche Einrichtungen und lokale Partner*innen in vier Beispielgebieten, wie strukturschwache Regionen ihre Potenziale in Transformationsprozessen besser nutzen können. Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Leibniz-Forschungsnetzwerk legt konkrete Handlungsempfehlungen vor
Bis 2030 sollten 30 Prozent des Landes und der Meere unseres Planeten unter Schutz gestellt werden. Alle zur Schädigung von Natur führenden Subventionen sollten umgelenkt werden. Das sind zwei der Empfehlungen aus den „10 Must-Dos“ des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität, zu dessen Mitgliedern das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gehört. Die Forschenden veröffentlichen ihre Vorschläge aus Anlass der Weltnaturkonferenz COP15 der Vereinten Nationen, die am Mittwoch im kanadischen Montreal beginnt.
Die 8. Konferenz des "Network of early career researchers in sustainability transitions" (NEST) wird im Sommer 2023 in Dresden stattfinden. Gastgebende Einrichtungen sind das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und seine Dresden Leibniz Graduate School (DLGS). Die Konferenz findet am 30. Juni und 1. Juli 2023 statt und richtet sich an junge Forschende. Die Anmeldung zur Konferenz wird ab April möglich sein.
Trotz vielfacher Bemühungen, die Zersiedelung der Landschaft einzudämmen, schreitet sie weiter dramatisch voran. Von 1990 bis 2014 hat die Zersiedelung weltweit um 95 Prozent zugenommen. Die bebaute Fläche wuchs in diesem Zeitraum im Schnitt stündlich um rund 1,2 Quadratkilometer (mehr als 160 Fußballfelder). Das haben Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und der Concordia University in Montréal (Kanada) in einer gemeinsamen Studie ermittelt. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachjournal "PLOS Sustainability and Transformation" veröffentlicht.
Das Projekt "Zukunftsstadt Dresden 2030+" ist im Dezember 2022 nach fast sieben Jahren zu Ende gegangen. Die realisierten Transformationsexperimente boten viele Möglichkeiten, sich intensiv einzubringen und die Stadt mitzugestalten. Mit dem "WerkStadtKoffer" und der "Digitalen Projektfabrik" sind zwei Werkzeuge entstanden, die die Erfahrungen aus dem Reallabor bündeln und dabei unterstützen, auch andere Kommunen zukunftsfähiger zu gestalten.
Untersuchungen des Anthropozäns decken die komplexen und dynamischen Wechselwirkungen zwischen der gesellschaftlichen Welt und dem Erdsystem immer weiter auf. Bei einer internationalen Konferenz haben sich jetzt Forschende aus Natur-, Ingenieur-, Sozial- und Geisteswissenschaften gemeinsam der Frage gestellt, wie diese zunehmenden Wirkungen besser verstanden und in Richtung einer globalen Nachhaltigkeit entwickelt werden können.
Für ihre Masterarbeit zum Thema ganzheitlicher Meeresschutz in der europäischen Meeresraumplanung erhält Josefine Gottschalk, Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), den Forschungspreis 2022 des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Mit dem Preis würdigt der BUND wegweisende Arbeiten junger Wissenschaftler*innen, die zu nachhaltiger Entwicklung forschen.
Mit der Projektidee „Baukultur und klimagerechte Architektur in Dresden – Gebäudewissen kartieren, erforschen und vermitteln“ gehört das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gemeinsam mit Partnern zu den Gewinnern im „Ideensprint“, dem Finale des Citizen-Science-Wettbewerbs „Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt“. Bei der Preisverleihung am 20. Oktober im Museum für Naturkunde Berlin wurden die drei Gewinner-Teams geehrt. Mit jeweils 50.000 Euro Förderung können sie nun bis Herbst 2023 die Projekte gemeinsam mit Bürger*innen umsetzen
Am 8. November sind Wissbegierige zu einer neuen Auflage von "Book a Scientist" eingeladen. Bei dem von der Leibniz-Gemeinschaft initiierten Format beantworten Leibniz-Forscher*innen Fragen zu Themen, die das alltägliche Leben berühren. Aus dem IÖR beteiligen sich dieses Mal elf Wissenschaftler*innen.
Das Großforschungszentrum Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA) hat den Zuschlag im Wettbewerb "Wissen schafft Perspektiven für die Region!" gewonnen. Am Projektantrag war auch das IÖR beteiligt. Am Donnerstag ist die Entscheidung gefallen, welche zwei Großforschungszentren den Strukturwandel in den sächsischen Bergbauregionen unterstützen sollen.
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.