Aktuelles

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Vier Personen stehen vor dem Eingang des IÖR und lächeln in die Kamera.

Ende September war Professorin Dr. Heike Graßmann, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), zu Gast im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). Professor Dr. Marc Wolfram, Direktor des IÖR, und Forschende des Institutes gaben Einblicke in Forschungsprofil und -perspektiven des IÖR und stellten aktuelle Projekte vor.

Quelle: SDSN

Logo mit dem Schriftzug SDSN Member umgeben von einem durchbrochenen Kreis aus einzelnen Linien in Blau und Grün.Logo mit dem Schriftzug SDSN Member umgeben von einem durchbrochenen Kreis aus einzelnen Linien in Blau und Grün.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wurde vom Strategy Council des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) als Mitglied aufgenommen. Das weltweite Netzwerk der Vereinten Nationen fördert die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Für das IÖR eröffnet die seit Juli gültige Mitgliedschaft im SDSN neue Möglichkeiten der internationalen Vernetzung, des gemeinsamen Wissenstransfers sowie der Einbindung in globale Forschungs- und Politikprozesse.

Grafik: N. Bongaerts/IÖR-Media

Blauer Untergrund mit Kartenstruktur, rechts ein größerer Kreis, strahlenförmig sind kleinere Kreise mit ihm verbunden.

Mit seinem Fellowship-Programm bietet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsideen und ihr Netzwerk während eines Gastaufenthaltes am Institut weiterzuentwickeln. Die Bewerbung, ausschließlich in englischer Sprache, ist bis 15. November 2026 möglich.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Regine Ortlepp und Dietlinde Köber sitzen mit Notizblock und Notebook an einem Tisch im Innenhof des IÖR.

Von Mitte August bis Mitte September 2026 war Professorin Dietlinde Köber von der Technischen Universität für Bauwesen Bukarest im Rahmen des IÖR-Fellowship-Programmes zu Gast im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt die Frage, wie sich Gebäude baulich besser vor Schäden durch Erdbeben schützen lassen. Gemeinsam mit Forschenden des IÖR kombiniert sie diese Forschung mit Arbeiten zum ressourcenschonenden Bauen.

Schriftzug „Book a Scientist“ mit Informationen zum Format auf türkisfarbenem Untergrund.

Am 29. September sind Wissbegierige zu einer neuen Auflage von „Book a Scientist“ eingeladen. Bei dem von der Leibniz-Gemeinschaft initiierten Format beantworten Leibniz-Forscher*innen Fragen zu Themen, die das alltägliche Leben berühren. Aus dem IÖR beteiligen sich dieses Mal drei Wissenschaftler*innen.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Illustration zum Thema Bundesnaturschutzgesetz. Umriss von Deutschland im Zentrum. Darum herum verschiedene Arten von Landschaften

Vor 50 Jahren wurde das Bundesnaturschutzgesetz in Deutschland eingeführt. Seitdem hat es einige Veränderungen, Ergänzungen und Erweiterungen erfahren. Welche Erfolge sind zu verzeichnen und welche Herausforderungen bestehen weiter. Die aktuelle Reihe des IÖR-Forum wagt einen Blick zurück und voraus.

Foto: B. Knoop, IHI Zittau/IZS Görlitz

Blick auf ein bunt gestaltetes Garagentor mit der Aufschrift #Zukunfsvisionen.

Der Denksalon in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Schrumpfung und Transformation – Mehr Raum für Nachhaltigkeit und Resilienz in Städten und Regionen?“. Am 1. und 2. Oktober lädt das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) traditionell in das Schlesische Museum zu Görlitz ein, um aktuelle Herausforderungen und Potenziale schrumpfender Städte und Regionen zu diskutieren. Die Anmeldung ist bis zum 18. September 2026 möglich.

Foto: João Reguengos auf Unsplash

Blick in eine enge Straße mit Autos, Straßenbahn und Fußgängern.

Unter der Überschrift „Levers for sustainable urban mobility transformations“ (Hebel für einen nachhaltigen Wandel der Mobilität in Städten) schreibt die Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) Stipendien für ein Promotionsstudium ab März 2027 aus. Interessierte mit einem Masterabschluss und Ideen für innovative Forschungsvorhaben sind eingeladen, sich bis 1. September zu bewerben.

Foto: K. Uhlich/IÖR-Media

Die Ausgezeichneten, Neelakshi Joshi und Alejandro de Castro Mazarro, stehen im Innenhof des IÖR.

Für ihre Lehrveranstaltung „Global Perspectives in Spatial Development“ haben Neelakshi Joshi und Alejandro de Castro Mazarro vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) den AESOP Excellence in Teaching Award 2026 erhalten. Die Association of European Schools of Planning (AESOP) würdigt damit herausragende pädagogische Ansätze in der Ausbildung von Planerinnen und Planern. Der Kurs ist Teil des Masterstudiengangs „Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement“ an der Technischen Universität Dresden.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Eine Illustration (Zeichnung) zum Thema der Tagung. Sie besteht aus verschiedenen kleinen Piktogrammen.

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Den Start macht am 22. September die Summer School für Promovierende zum Thema der Tagung, ausgerichtet von der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS). Das Programm der Tagung ist online, die Anmeldung bis 13. September möglich.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.