Aktuelles

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Bis 2. April können Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Praxis Beiträge einreichen.

Karte: A. Dunkel/U. Schinke, IÖR 2025

Ausschnitt einer detaillierten Landkarte von Deutschland vor weißem Hintergrund. Millionen von blauen und roten Punkten zeigen Social-Media-Aktivitäten von Einheimischen bzw. Tourist*innen an.

Wer nutzt den Raum – und wie wird digital darüber kommuniziert? Eine neue Analyse des IÖR, erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit Prof. Catrin Schmidt vom Institut für Landschaftsarchitektur der Technischen Universität Dresden, visualisiert über 66 Millionen öffentliche Social-Media-Beiträge aus 15 Jahren. Das Ergebnis ist eine hochauflösende Karte Deutschlands, die zeigt, wo Einheimische sich erholen und welche Ausflugsziele Tourist*innen gern besuchen. Veröffentlicht wurde die Karte im Dezember-Heft von „Naturschutz und Landschaftsplanung“. Die zugrunde liegenden anonymisierten Daten stellt…

Quelle: rur.oekom.de

Ausschnitt vom Cover einer Zeitschrift mit Schriftzug Raumforschung und Raumordnung/Spatial Research and Planning.

Die im oekom Verlag erscheinende Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR)“, zu deren Herausgebern das IÖR gehört, geht auf ihrem goldenen Weg der Publikationspraxis den nächsten Schritt. Ab 2026 erscheint sie als Diamond Open Access-Zeitschrift.

Foto: Diva Plavalaguna/Pexels

Über einem Tisch mit Notizbüchern und Tablet legen fünf Menschen ihre Hände übereinander.

Was verbindet sich für die 96 Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft mit der Zielsetzung der Nachhaltigkeit? Ein neues „Leitbild Nachhaltigkeit“ macht das Konzept für die Institute greifbarer, zeigt Handlungsansätze auf und dient als Orientierung für den Prozess der Umsetzung. Es ersetzt das Leitbild von 2019.

Foto: S. Schwarz/IÖR-Media

Blick von oben auf verschiedene Gebäude und eine Straße umgeben von Grün

Die Förderung des IÖR in Dresden durch Bund und Länder soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Das empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf Basis der aktuellen Evaluierung des Institutes durch externe Gutachter*innen. Die entsprechende Stellungnahme hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nach seiner Sitzung am 3. Dezember in Berlin veröffentlicht. Die erneute Überprüfung der Fördervoraussetzungen kann nach dem Regelturnus von sieben Jahren erfolgen.

Foto: A. Pohl/IÖR-Media

Zwei Personen stehen nebeneinander. Sie halten gemeinsam ein unterzeichnetes Dokument in die Kamera.

Bereits seit 2013 kooperieren das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das zur United Nations University gehörende Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources (UNU-FLORES) mit Sitz in Dresden. Nun haben beide Einrichtungen ihre langjährige Zusammenarbeit zu Fragen nachhaltiger Entwicklung und Ressourcennutzung erweitert. Im Fokus stehen innovative Lösungen für komplexe globale Herausforderungen, die einen integrierten und sektorenübergreifenden Ansatz erfordern.

Foto: Martin Reisch auf Unsplash

Blick auf eine Betonfläche mit Pfeilen in unterschiedliche Richtungen.

Wie wirken politische Strategien und Instrumente in der Gesellschaft? Um diese Frage möglichst genau zu beantworten, gibt es Modelle, die die Effekte von politischen Maßnahmen abschätzen sollen. Im Projekt PoliMod haben Forschende des IÖR dafür geeignete Modellierungsmethoden genauer untersucht und bewertet. Projektleiter Christoph Schünemann erklärt im Interview, wie die Politikberatung davon profitieren könnte.

Foto: V. Kügler/IÖR-Media

Bunt gekleidete Menschen stehen in einem Halbkreis. Im Vordergrund hängt ein Blatt Papier an einer Wäscheleine.

Wie kann das bürgerschaftliche Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung gestärkt werden? Dieser Frage gehen Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) im Projekt StadtLabor DE-RSL nach. DE-RSL steht dabei für die Stadt Dessau-Roßlau.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Ein Mann steht vor Zuhörern und hält einen Vortrag, im Hintergrund ist die erste Folie seines Vortrages zu sehen.

Seit Mitte September ist Dr. Horacio Samaniego als IÖR-Fellow zu Gast am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). Als außerordentlicher Professor arbeitet er an der Universidad Austral de Chile zu Fragen von Ökologie und nachhaltiger Stadtentwicklung. Er versteht Städte als komplexe sozioökonomische Systeme. Im Interview erläutert er, wie die Auswertung großer Bestände an Geo- und Mobilfunkdaten zum Verständnis städtischer Dynamiken beitragen kann und welches Potenzial diese Ansätze für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung von Städten haben können.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Eine Illustration (Zeichnung) zum Thema der Tagung. Sie besteht aus verschiedenen kleinen Piktogrammen.

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Eingeladen sind alle Interessierten aus Wissenschaft und Gesellschaft.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.