IÖR-Forum rund um die Nutzung, das Verknüpfen und Visualisieren von Geodaten

Ob Laserscandaten, Geländemodelle, Liegenschaftskataster, Landnutzungsdaten – Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung erheben und sammeln Daten in großem Umfang. Und sie stellen diese offen zur Verfügung. Doch wie lässt sich aus den verfügbaren Daten ein Mehrwert für Gesellschaft und Wissenschaft gewinnen – und dies nicht nur durch Fachleute? Unter der Überschrift „Geodaten – nutzbar und erlebbar machen. Potenziale für nachhaltigen Wandel erschließen“ geht die aktuelle Frühjahrsreihe des IÖR-Forum dieser Frage nach.

Den Auftakt macht Tim Schnettker vom CityLAB Berlin (Technologiestiftung Berlin). Er richtet den Fokus auf die Nutzenden und stellt das neu entwickelte Open-Data Engagement-Shell-Framework (ODES) vor. Anhand praxisnaher Beispiele zeigt er, wie Datenprodukte aussehen müssen, damit sie für verschiedene Akteurinnen und Akteure nutzbar sind und wie das ODES dabei hilft, die Lücke zwischen Datenpublikation und gesellschaftlicher Wirkung gezielt zu schließen.

Wie Kooperationen mit Unternehmen sowohl für die Unternehmen als auch für die Forschung einen nachhaltigen Mehrwert schaffen können, zeigt Sebastian Wichert vom LMU-ifo Economics & Business Data Center (EBDC). Sein Vortrag stellt zentrale Ergebnisse und Empfehlungen des Handbuchs zu Best Practices für den Zugang zu Firmendaten durch Kooperationen vor.

Um die Aufbereitung und Visualisierung von Daten geht es Thiemo Frömberg in der dritten Veranstaltung. An der Schnittstelle von Geo-, Live-Daten, Design und Wissenschaft zeigt der Vortrag, wie datenbasierte Rauminszenierungen Empathie fördern und neues Bewusstsein für fragile Lebensräume schaffen können.

Alle Informationen zur aktuellen Reihe des IÖR-Forum

Kontakt im IÖR
Dr. Anna-Maria Schielicke, E-Mail: a.schielickeioer@ioer.de

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